Tipps – Kauf eines Kajaks

Praktische Tipps für den Kauf eines Kajaks 

Insgesamt sollten die Auswahl und der Kauf eines Kajaks in vier Schritten erfolgen. Der erste Schritt besteht darin, eine grobe Vorauswahl danach zu treffen, welche Kajaks dem persönlichen Geschmack entsprechen.

Danach sollten Ausrüstung und Beschaffenheit genauer betrachtet und eine Sitzprobe durchgeführt werden. Der letzte Schritt besteht dann in einer Probefahrt. Bei diesen vier grundlegenden Schritten gilt es allerdings, einige Punkte zu beachten. 

 

Hier daher eine Zusammenstellung von den wichtigsten Hinweisen und vor allem praktischen Tipps für den Kauf eines Kajaks:

1.       Zunächst sollten die Kajaks ausgewählt werden, die dem persönlichen Geschmack entsprechen.

Mögliche Kriterien hierbei sind die Form, das Gewicht oder die Qualität und das Material. Hinsichtlich der Größe ist ein Kajak sinnvoll, das zwischen 500 und 500cm lang und zwischen 52 und 58cm breit ist.

Das Volumen sollte zwischen 300 und 350 Litern liegen. Ratsam ist zudem, einen Hersteller oder Händler auszuwählen, der im Fall einer Reklamation schnell und gut erreichbar ist.

2.       Die Seetüchtigkeit eines Kajaks kann anhand verschiedener Punkte überprüft werden.

Wichtig ist, dass die Bootsform kipp- und kursstabil ist, Kanten und Kurskorrekturen aber dennoch möglich sind. Zudem muss die Spritzdecke fest sitzen und wasserdicht sein und außerdem sollte das Boot über wasserdichte Gepäckluken verfügen.

Im Hinblick auf die Sicherheit empfehlen sich Boote in gelber oder oranger Farbe mit mehreren Reflexstreifen. Ein fest installierter Kompass hilft bei der Navigation, zudem sollten die Ausstattungsmerkmale im Zusammenhang mit der Kentertüchtigkeit genau betrachtet werden.

3.       Das Volumen des Kajaks hängt davon ab, wie viel Gewicht transportiert werden soll.

Als Grundregel gilt, dass das Gesamttransportgewicht etwa 30 bis 60 Prozent des Volumens betragen sollte, ideal ist, wenn das Gesamttransportvolumen 45 bis 50 Prozent des Volumens entspricht.

4.       An Land sollte eine erste Sitzprobe stattfinden.

Dabei gilt zu beachten, dass große Sitzluken das Ein- und Aussteigen erleichtern, kleine Sitzluken aber mehr Halt geben. Verstellbare Schenkelstützen sind besser als fest fixierte und mittig angebrachte Steuerpedalen sind bequemer als seitlich angebrachte.

Zudem sollte sich die Spritzdecke leicht um den Süllrand legen lassen, dann aber dicht und fest sitzen.

5.       Bei einer längeren Probefahrt sollten die Seegangs- und Windbedingungen möglichst realistisch sein.

Außerdem ist es ratsam, während der Probefahrt Gepäck mitzunehmen, da dieses später ja auch mitgenommen wird. Neben der Tatsache, dass das Kajak auch bei längerer Fahrt ein bequemes Sitzen ermöglichen muss, sollten die Kursstabilität und die Wendigkeit überprüft werden.

Den Abschluss der Probefahrt sollte ein Kentercheck darstellen, denn auch wenn das Kajak ansonsten alle Erwartungen erfüllt, muss es nach einem möglichen Kentern allein oder zumindest per Kameradenhilfe wieder bestiegen und fahrtüchtig gemacht werden können.

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