Infos zu den vier grundlegenden Schwimmstilen

Übersicht und Infos zu den vier grundlegenden Schwimmstilen 

Das Schwimmen gehört zu den Wassersportarten, die nahezu von jedem ausgeführt werden können. Dabei macht das Schwimmen aber nicht nur Spaß und trainiert den Körper und die Muskulatur, sondern ist auch gesund.

Im Wasser ist der menschliche Körper sehr viel leichter, während die Bewegungen gegen einen größeren Widerstand ausgeführt werden müssen.

Der Wasserauftrieb schont dabei jedoch die Gelenke, so dass sich das Schwimmen auch für Übergewichtige, Schwangere oder zu Rehabilitationszwecken eignet. Der Schwimmsport kennt verschiedene Varianten und Wettkampfmodi, wobei das Schwimmen auf vier Grundstilen basiert.

Welcher Schwimmstil dabei im Einzelfall am besten eignet ist, hängt von der Ausgangssituation und natürlich den eigenen Vorlieben ab.

Hier eine Übersicht sowie die wichtigsten Infos zu den vier grundlegenden Schwimmstilen: 

1. Das Brustschwimmen 

Das Brustschwimmen, das der älteste und der langsamste Schwimmstil ist, kennzeichnet sich durch eine Zug- und eine Gleitphase, die sich jeweils abwechseln. Beide Arme drücken das Wasser unter dem Körper nach hinten weg, während die Beine eine Bewegung ausführen, die an das Schwimmverhalten von Fröschen angelehnt ist.

Zum Einatmen wird der Kopf nur ganz leicht angehoben, ausgeatmet wird unter Wasser. Insgesamt ist beim Brustschwimmen wichtig, dass der Körper möglichst waagerecht im Wasser liegt, denn nur so kann er optimal gleiten.

Dieser Schwimmstil ist hervorragend geeignet, um die Schulter-, Arm- und Brustmuskulatur zu trainieren. Bei Rücken- oder Nackenbeschwerden ist das Brustschwimmen jedoch weniger empfehlenswert.

Zudem lässt sich beim Brustschwimmen oft eine typische Fehlhaltung beobachten, nämlich immer dann, wenn so geschwommen wird, dass die Haare möglichst trocken bleiben sollen.  

2. Das Kraulen 

Beim Kraulen, dem schnellsten Schwimmstil, bewegen sich die Arme abwechselnd über Wasser nach vorne und anschließend unter Wasser entlang des Körpers nach hinten. Die Beine sind gestreckt und bewegen sich auf und ab.

Der Körper sollte möglichst flach auf dem Wasser liegen, wobei das Gesicht zum Beckenboden zeigt. Nur zum Atmen wird das Gesicht nach jedem zweiten oder dritten Zug auf eine Seite gedreht, wobei wichtig ist, dass nur der Kopf und nicht der gesamte Oberkörper in Seitenlage gebracht wird.

Das Kraulen kommt einer natürlichen Schwimmbewegung am nächsten, wobei dieser Schwimmstil sehr anstrengend ist und daher eine gute Kondition voraussetzt. 

3. Das Rückenschwimmen 

Beim Rückenschwimmen liegt der Körper auf dem Wasser, das Gesicht zeigt nach oben. Die Arme werden im Wechsel über Wasser nach hinten und unter Wasser wieder nach vorne geführt.

Die Beine sind gestreckt und machen eine paddelnde Auf- und Ab-Bewegung. Das Rückenschwimmen ist der mit Abstand gesündeste Schwimmstil, da insbesondere die Rückenmuskulatur entlastet wird.

Zudem bleiben die Atemwege immer außerhalb des Wassers, so dass keine besonderen Atemtechniken erlernt und beachtet werden müssen. 

4. Das Delphinschwimmen 

Dieser Schwimmstil, der der jüngste Schwimmstil ist, erfordert ein hohes Maß an Kraft und Ausdauer. Zudem ist er für Anfänger nur bedingt geeignet, denn letztlich setzt die richtige technische Ausführung das Beherrschen des Brustschwimmens und des Kraulens voraus.

Die Arme werden frei über dem Wasser nach vorne geschwungen, die Beine bewegen sich dabei angelehnt an die Bewegung einer Delphinflosse.

Neben Kraft und Ausdauer trainiert das Delphinschwimmen die Muskulatur des Rückens, der Arme, der Beine sowie im Brustbereich, zudem wird die Beweglichkeit der Schultern und der Wirbelsäule verbessert.

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