Surfspots für Anfänger

Die schönsten Surfspots für Anfänger 

Das Surfen gehört zweifelsohne zu den absolut faszinierenden Wassersportarten. Für den Wellenreiter gibt es nichts schöneres, als mit seinem Board Wellen zu bezwingen und im Unterschied zu vielen anderen Sportarten schwingt beim Wellenreiter immer auch noch ein Stück weit Abenteuer mit.

Abends heißt es dann, sich im Camp mit Gleichgesinnten zu treffen und den Tag gemütlich an einem Lagerfeuer am Strand ausklingen zu lassen. Aber auch der Ruf, den Surfer genießen, dürfte für manch einen Grund genug sein, um sich näher mit dieser Sportart zu befassen, denn wer an Surfer denkt, hat in aller Regel sonnengebräunte, gut gelaunte, attraktive Jungs vor Augen. 

Um das Surfen zu lernen, ist ein geeigneter Spot aber unbedingt erforderlich. Der perfekte Spot würde dabei an einem flachen Sandstrand liegen, an dem höchstens ein Meter hohe Wellen brechen. Die Wellen müssten dabei sanft brechen und im Wasser dürfte es leine Steine, Felsen, Korallenriffe oder Strömungen geben, die sich beim Paddeln als Gefahr herausstellen könnten.

Einen solch perfekten Spot gibt es vermutlich nirgends auf der Welt, aber es gibt durchaus einige Spots, die die Verhältnisse bieten, die ein angehender Surfer am Anfang benötigt. 

Hier also eine kleine Liste mit den schönsten Surfspots für Anfänger:

·         Die deutschen Nordseeinseln bieten einige Spots, die sichere und gute Verhältnisse für Surfneulinge bieten. So gibt es auf Borkum, Sylt oder Norderney viele Stellen mit seicht abfallendem Sandstrand und Wellen in angemessener Größe.

In der Nähe von Wellenbrechern und Buhnen ist allerdings Vorsicht geboten, denn hier kann es gefährliche Strömungen geben.

·         Sehr konstante Wellen gibt es im dänischen Klitmöller. Hier finden sich ein Beachbreak mit flachem Sandstrand und ein Pointbreak an einem Muschelriff, die beide sanfte, für Anfänger geeignete Wellen ohne stärkere Strömungen bieten.

·         Eigentlich bietet die gesamte französische Atlantikküste von Arachon bis Biarritz jede Menge Surfspots für Anfänger.

An vielen Stellen finden sich Beachbreaks mit Sandbänken, die sanfte Wellen bieten, die nach rechts und links brechen. Bei kleinen Wellen ist der Mimizan-Plage jedoch die beste Adresse, um das Surfen zu lernen. Bei zunehmender Strömung und größerem Swell sollten Anfänger das Surfen hier aber besser Erfahrenen und Profis überlassen.

 

·         Famara auf Lanzarote bietet einen über fünf Kilometer langen Sandstrand, der sich ideal für die ersten Surfversuche eignet. Die Welle kann über 50 Meter lang laufen und da es hier zahlreiche Breaks gibt, versammeln sich die Surfer nicht nur auf einigen wenigen Stellen, sondern verteilen sich weiträumig.  

·         In Portugal bietet die weite Bucht von Peniche einen idealen Surfspot für Anfänger, wenn die Wellen nicht allzu groß sind.

Aus diesem Grund finden sich hier auch mehrere Surfschulen und Camps, die gerade für Einsteiger sehr gute Bedingungen schaffen. 

·         Bei einer Liste mit den schönsten Surfspots für Anfänger darf natürlich auch der Heimatort des Surfens nicht fehlen.

Am Waikiki-Beach auf Hawaii kommen auch Anfänger voll auf ihre Kosten. Das warme Wasser und die sanften Wellen schaffen ideale Bedingungen für die ersten Versuche und da das Korallenriff tief genug unter Wasser liegt, sind auch Verletzungen bei Stürzen nahezu ausgeschlossen. 

·         Eine der berühmtesten Wellen der Welt findet sich im kalifornischen Malibu. Die vor allem bei Longboardern beliebte Welle bricht an einem Point und kann bis zu 300 Meter lang laufen. Auch Anfänger können hier das Surfen unter guten Bedingungen erlernen. Allerdings ist der Spot eigentlich immer sehr gut besucht. 

·         Südlich von Kapstadt in Südafrika liegt die weit geschwungene Bucht der False-Bay. Der indische Ozean bietet warmes Wasser und durch den seicht abfallenden Sandstrand finden Surfanfänger hier ideale Bedingungen.

Hin und wieder wurden hier aber Haie gesichtet, die auf der Jagd nach Robben auch in Strandnähe aufgetaucht waren. Aus diesem Grund gibt es hier sogenannte Sharkspotter, die von den Klippen aus das Wasser beobachten und die Schwimmer und Surfer warnen, falls Haie auftauchen sollten.

·         Australiens Ostküste ist weltberühmt für eine Reihe von Surfspots. Für Anfänger ist der 7-Miles-Beach ein gut geeigneter Spot. Der lange Sandstrand bietet mehrere Abschnitte, an denen sowohl Anfänger als auch Profis auf ihre Kosten kommen.

Einer der bekanntesten Surfspots Neuseelands liegt mit Raglan an der Westküste der Nordinsel. Bei kleinerem Swell rollen die sanft brechenden Wellen hier mit großen Abständen an den Strand. An solchen Tagen bietet der Beachbreak hervorragende Verhältnisse für die ersten Surf- und Paddelversuche. Sind die Wellen größer, ist der Spot für Anfänger aber nicht mehr geeignet.

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