Tauchgebiete im Norden Europas

Übersicht über die schönsten Tauchgebiete im Norden Europas 

Um besondere und faszinierende Tauchgänge zu erleben, müssen es nicht immer die klassischen Tauchdestinationen wie beispielsweise die Malediven sein. Insbesondere der Norden Europas bietet ebenso atemberaubende Tauchgebiete.

Nun sind diese Tauchgebiete nur bedingt für Anfänger geeignet, passionierte Taucher kommen allerdings voll auf ihre Kosten.

Als Grundregel gilt dabei, dass der Taucher umso erfahrener sein sollte, je weiter nördlich das Tauchgebiet liegt.

Hier nun die schönsten und faszinierendsten Tauchgebiete im Norden Europas in der Übersicht:

•        Spitzbergen.

Wer sich besondere und exklusive Tauchgänge gönnen möchte, für den dürfte Spitzbergen die richtige Adresse sein. Das Tauchgebiet wird mit russischen Forschungsschiffen erreicht und oft begleiten Wissenschaftler die Touren, die während des nordischen Sommers stattfinden.

Die Forschungsschiffe sind war keine Luxusliner, verfügen aber über eine gute Ausstattung und auch ein Arzt ist an Bord. Die Verständigung erfolgt auf Englisch.

Eine Tour nach Spitzbergen verbindet den Besuch von Robben, Walen, Eisbären und Walrössern mit faszinierenden Tauchgängen unter Eis.

+Allerdings können nur erfahrene Taucher an den Tauchgängen teilnehmen, denn es müssen sowohl Tauchgänge unter Eis als auch Tauchgänge in Trockenanzügen nachgewiesen werden.

•        Norwegen.

Im Norden Norwegens befindet sich in der Nähe von Bodø der größte Mahlstrom der Welt, so dass Taucher hier in der Strömung unter Wasser regelrecht Achterbahn fahren können.

In ruhigen Gewässern können Taucher in Nordnorwegen in einem der artenreichsten Meeresbiotopen weltweit auf Erkundungstour gehen und dabei Meeresbewohnern wie Seewölfen, Seelachsen, Rochen, Flundern oder Rotbarschen begegnen.

An der Westküste Norwegens trägt der Golfstrom dazu bei, dass Hummer, Krabben, Seeanemonen oder Korallen bewundert werden können. Zudem liegen hier einige Schiffswracks.  

•        Russland.

Im Norden Russlands geht es per Schneemobil zu den Tauchplätzen im Weißen Meer, das das einzige Meer in Europa ist, das im Winter mit bis zu 1,5 Meter dicken Eisschichten zufriert.

Neben traumhaften Eisgebilden können unter Wasser Fische, Krabben, Muschelbänke und bunte Korallen bestaunt werden.

Das Eistauchen wird von Mitte Februar bis Mitte April angeboten, wobei mobile, beheizte Zelte den Ein- und Ausstieg angenehmer machen, denn während die Wassertemperatur zwischen 0 und -3 °C liegt, kann die Lufttemperatur durchaus auch -25 °C betragen.

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•        Finnland.

Bei den Aland-Inseln zwischen Finnland und Schweden liegt ein Tauchgebiet, das fast schon an ein Museum erinnert.

Da diese Handelsroute schwer zu navigieren ist, liegen hier rund 500 Schiffswracks, die oft nicht nur gut erhalten sind, sondern auch noch über Ausstattungen wie Schiffsglocken oder Telegrafen verfügen. Die Tauchgänge gehen von Booten aus, wobei die ausgesuchten Tauchstellen von der Erfahrung der Taucher abhängen. Tauchgänge in Eigenregie sind hier allerdings nicht gestattet.

•        Island.

Vermutlich nirgendwo sonst auf der Welt können Taucher wie in Island zu Unterwasserkaminen tauchen.

Die Sichtweite in der Spalte zwischen Amerika und Eurasien liegt bei über 100 Metern, allerdings müssen Taucher Erfahrung im Tauchen mit Trockenanzügen mitbringen. 

Hier eine Video-Dokumentation zum Tauchen in Island: 

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