Außenbordmotoren

Außenbordmotoren

Aussenborder Boote und Yachten

Aussenborder für Motoryachten und Schlauchboote, diese Worte sagen den meisten Bootsliebhabern etwas. Unter Aussenborder versteht man einen Motor für kleine Boote, der mit einem Propeller und unterstützenden Systemen eine Einheit bildet. Der Aussen-Bootsmotor wird am Heck des Bootes angebracht und gelten als die am Weitesten verbreiteten Antriebssysteme für kleine Boote. Es gibt sie oft auch in Form eines Ersatzantriebs für Segelboote.

Der Aussenbordmotor wurde im Jahr 1903 durch den Norweger Ole Evinrude (er emigrierte 1900 in die USA) erfunden und wurde in Europa erstmals im Jahr 1921 durch die schwedische Firma „Penta“, die heute unter dem Namen „Volvo Penta“ produziert, vorgestellt. Heutzutage ist die weltgrößte Firma, die Aussenborder herstellt die japanische Firma „Tohatsu“, sie vertreibt ihre Motoren ausschließlich über die „Volvo Penta“.

Ob Aussenborder für Boote, Schiffe und Yachten, alle steuern den Aussenbordmotor indem der gesamte Motor in seiner Halterung um seine Hochachse nach Backbord oder Steuerbord gedreht wird, dies erklärt auch, warum die Aussenborder gerade bei kleinen Booten (beliebt bei Anglern) genutzt werden.

Aussenborder

So gut wie alle Aussenborder, besitzen einen Rückwärtsgang. Die Aussenmotoren werden für den Anbau an unterschiedlichste Boote mit verschieden langen Schäften produziert. Am häufigsten kommen die Motoren aber in den Längen Normal/Kurz/Standard mit 15 Zoll (382mm) oder einem Langschaft mit 20 Zoll (507mm), Spiegelhöhe (Höhe Kavitationsplatte bis Spiegeloberkante) vor.

Aussenborder lassen kleine Boote sehr wendig und schnell werden. Gerade auf dicht bewachsenen Gewässern sind sie sehr praktisch, da die Boote sich durch die Lenkung des Motors besonders leicht navigieren lassen. Welche Antriebsform aber die Richtige für welches Boot ist, findet man am Besten durch den Fachmann raus.

 

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