Schwimmenlernen für Kinder

Alles Wichtige zum Thema Schwimmen lernen für Kinder 

Schwimmen gehört zu den sehr beliebten Freizeitbeschäftigungen und es ist nicht nur sehr erfrischend, sondern macht auch sehr viel Spaß, an heißen Sommertagen ins das kühle Nass im Schwimmbad, im Badesee oder im Meer zu springen.

Allerdings ist Schwimmen nicht nur eine Sportart, sondern kann überlebenswichtig werden und insbesondere, wenn Kinder als Passagiere bei Bootstouren mitfahren, sollten sie mit Wasser vertraut sein und sich sicher darin bewegen können. 

Statistiken belegen die traurige Tatsache, dass nach Verkehrsunfällen das Ertrinken die zweithäufigste Todesursache bei Kindern ist. Während das Schwimmen lernen früher fester Bestandteil auf dem Stundenplan war, ist es heute so, dass der Schwimmunterricht immer häufiger ausfällt und damit die Anzahl der Kinder, die die Schule verlassen ohne schwimmen gelernt zu haben, steigt. Insofern sind an dieser Stelle die Eltern gefordert.

Und hier nun alles Wichtige zum Thema Schwimmen lernen für Kinder in der Übersicht:

•        Wann sollten Kinder schwimmen lernen?

Grundsätzlich gilt, je früher das Kind mit dem Element Wasser vertraut ist und die Scheu davor verliert, desto besser. Die meisten kleinen Kinder planschen gerne im Wasser, unabhängig davon, ob es nun die Badewanne ist, ein Planschbecken im Garten oder das Nichtschwimmer- und Kinderbecken im Freibad. Allerdings können sich kleine Kinder nicht selbst über Wasser halten, so dass sie immer beaufsichtigt werden müssen.

Die ersten Schwimmkurse für Kinder gibt es als Säuglings- oder Babyschwimmen meist ab dem vierten Monat. Allerdings geht es bei diesen Kursen nicht darum, das Schwimmen zu lernen, sondern zunächst nur um die Gewöhnung an das Wasser in spielerischer Form. Die nächsten Kurse richten sich an Kleinkinder und Kinder im Kindergartenalter.

Auch bei diesen Kursen geht es vor allem darum, den Spaß am Wasser zu vermitteln und mit kleinen Übungen zu lernen, sich auf dem Wasser treiben zu lassen oder unterzutauchen. Das beste Alter, um das Schwimmen zu lernen, liegt zwischen fünf und acht Jahren, denn ab diesem Zeitpunkt können Kinder auch gleichseitige Arm- und Beinbewegungen sowie die Atmung koordinieren.

•        Wo können Kinder schwimmen lernen?

Haben die Eltern ausreichend Zeit und Geduld, können sie ihren Kindern das Schwimmen natürlich selbst beibringen. Ansonsten bieten Vereine, Schwimmverbände, Privatschulen oder die DLRG auf das Alter abgestimmte Schwimmkurse an.

Auskunft hierzu erteilen die Einrichtungen selbst, aber auch das örtliche Schwimmbad, der Deutsche Schwimm-Verband und die Landesverbände können weiterhelfen.

•        Wie kann das Kind motiviert werden?

Grundsätzlich haben die meisten Kinder Spaß am Wasser und dem Toben mit anderen Kindern. Als Motivation eignen sich aber auch Schwimmabzeichen, die das Kind erreichen kann. Zeitgleich sind diese am Badeanzug angebrachten Abzeichen auch für die Bademeister und Aufsichtspersonen sehr hilfreich, da sie so abschätzen können, wie sicher sich das Kind im Wasser bewegt.

Das erste Schwimmabzeichen, das ein Kind erreichen kann, ist das Seepferdchen. Dieses wird erteilt, wenn das Kind 25 Meter am Stück schwimmen, vom Rand ins Wasser springen und zwei Ringe aus brusthohem Wasser heraufholen kann. Durch das Seepferdchen bestätigt das Kind, dass es sich über Wasser halten kann, allerdings ist es noch kein versierter Schwimmer.

Als nächstes folgt das Schwimmabzeichen in Bronze, das dem früheren Freischwimmer entspricht. Voraussetzungen hierfür sind 200 Meter, die in 15 Minuten geschwommen werden, das Holen eines Ringes aus zwei Metern Tiefe, der Sprung vom 1-Meter-Brett sowie das Kennen der Baderegeln. Geübte Schwimmer können dann auch noch die Schwimmabzeichen in Silber und Gold erreichen.

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