Aktuelle und beliebte Aquafitness-Arten im Überblick

Aktuelle und beliebte Aquafitness-Arten im Überblick

Wenn früher von Wassergymnastik die Rede war, so dachten viele automatisch an Senioren mit chicen Badekappen auf dem Kopf, die im hüfthohen Wasser standen und angeleitet von einem Physiotherapeuten gemächlich irgendwelche Bewegungen ausführten.

Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Was früher Wassergymnastik hieß, nennt sich heute Aquafitness und hat sich zu einem Trend entwickelt, der quer durch alle Altersklassen immer mehr begeisterte Anhänger findet. Trainiert wird zwar nach wie vor im Wasser.

Doch im Hintergrund läuft schwungvolle Musik und klassische Wassersportgeräte wie Schwimmbretter oder Poolnudeln werden durch Stepper, Trampoline, Fahrräder, Boxhandschuhe oder Unterwasserhanteln ersetzt.

Gleichzeitig werden immer wieder neue Varianten entwickelt, so dass jeder etwas nach seinem Geschmack finden sollte. Doch in welchen Formen wird Aquafitness überhaupt angeboten?

 

Die folgende Übersicht stellt ein paar der aktuellen und beliebtesten Aquafitness-Arten vor:

 

Aqua-Bouncing

Beim Aqua-Bouncing steht ein besonderes Sportgerät im Mittelpunkt, nämlich ein Trampolin. Das Trampolin ist auf dem Beckenboden befestigt und das Training umfasst verschiedene Hüpfübungen.

Diese trainieren die Koordination und die Ausdauer, kräftigen die Muskeln und straffen das Gewebe. Das Trampolinspringen im Wasser macht nicht nur sehr viel Spaß, sondern ist auch überaus effektiv. So werden bei einem intensiven 10-Minuten-Training fast genauso viele Kalorien verbrannt wie bei einer Stunde Jogging.

 

Aqua-Boxing

Das Aqua-Boxing kombiniert Elemente aus dem Boxen, verschiedenen Kampfsportarten und einem Ausdauertraining miteinander. Als Trainingsgerät kommen spezielle Boxhandschuhe zum Einsatz, die aus Schaumstoff bestehen und den Wasserwiderstand zusätzlich erhöhen.

Die verschiedenen Übungen werden im hüfthohen Wasser ausgeführt und zielen vor allem auf die Straffung von Bauch, Beinen und Po ab. Gleichzeitig werden die Kraft, die Kondition und die Koordination trainiert.

 

Aqua-Cycling

Das klassische Ergometer ist aus dem Fitnessstudio kaum wegzudenken. Mit dem Aquabike findet ein ganz ähnliches Sportgerät seinen Platz im Pool. Dabei ist das Aquabike von der Höhe her so eingestellt, dass sich der Sportler ungefähr bis zur Brust im Wasser befindet.

Passend zur jeweiligen Musik wird dann mal schneller und mal langsamer in die Pedale getreten. Das Radeln trainiert verschiedene Muskelpartien, strafft das Gewebe und fördert die Kondition, während der Wasserwiderstand die Durchblutung in Schwung bringt und für einen zusätzlichen Massageeffekt sorgt.

Obwohl beim Aqua-Cycling mehr Kalorien verbraucht werden als beim klassischen Radeln an Land, fühlt sich die Bewegung im Wasser weniger anstrengend an.

 

Aqua-Jogging

Das Aqua-Jogging gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Arten von Aquafitness überhaupt. In vielen Schwimmbädern und Fitnessstudios mit Pool gehört es deshalb längst zum Standardprogramm. Ein Grund für die Beliebtheit ist sicherlich, dass das Auqa-Jogging sehr einfach durchzuführen ist und sich somit auch für Einsteiger prima eignet.

Ein anderer Grund ist, dass auch Personen mit Übergewicht problemlos im Wasser joggen können, denn die Gelenke werden geschont. Dennoch ist der Trainingseffekt durch den Auftrieb und den Wasserwiderstand, die überwunden werden müssen, größer als an Land. Beim Training trägt der Sportler einen Schwimmgürtel oder eine Schwimmweste.

Um vorwärtszukommen, läuft er durch das Wasser und führt dabei verschiedene Übungen aus. Um den Trainingseffekt zu verstärken, können Sportgeräte wie Unterwasserhanteln oder Schaumstoffhandschuhe zum Einsatz kommen. Begleitet wird das Joggen im Wasser von fetziger Musik, wobei der Spaßfaktor allein schon durch die witzige Optik sichergestellt ist.

 

Aqua-Stepping

Ein Stepper ist ein etwa 20 cm hohes Podest, vergleichbar mit einer Treppenstufe. Für die Wasserversion werden spezielle Sportgeräte verwendet, die optisch der klassischen Variante aus dem Fitnessstudio ähneln, aber eben unter Wasser stehen und mit Saugknöpfen am Beckenboden fixiert sind.

Die Übungen sind aus dem klassischen Programm der Step-Aerobic an Land entnommen. Passend zur Musik werden also verschiedene Schritte durchgeführt, um so insbesondere Bauch, Beine und Po, aber auch die Arme und die Rückenmuskulatur zu trainieren.

 

Aqua-Wellness

Aqua-Wellness steht als Oberbegriff für eine Reihe verschiedener Sportarten, die Wassergymnastik mit Wellness-Sportarten wie Yoga, Strechting, Qi-Gong oder Thai-Chi verbinden.

Durchgeführt werden die Übungen im warmen Wasser. Dadurch wird die Muskulatur gelockert, der Körper wärmt sich angenehm auf und die Entspannungswirkung wird verstärkt. Gleichzeitig umschließt das Wasser den Körper, was zur Folge hat, dass die Bewegungen langsamer, kraftvoller und intensiver durchgeführt werden.

 

Water-Climbing

Sowohl das Klettern in der freien Natur als auch an Kletterwänden in Hallen erfreut sich großer Beliebtheit. Mit dem Water-Climbing erobert nun ein neuer Trend die Schwimmbäder.

Hier werden die Wände und der Rand des Schwimmbeckens nämlich zur Unterwasser-Kletterwand umfunktioniert. Unterschiedlich angeordnete Griffe und verschiedene Kletterwege stellen mehrere Schwierigkeitsstufen sicher und sorgen dafür, dass es nicht langweilig wird.

Eine Absicherung mittels Haken und Seil ist nicht notwendig, denn wer abrutscht, fällt ins Wasser. Das Klettern trainiert die gesamte Muskulatur, die Koordination und die Ausdauer.

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