Liste: Was beim Angelausflug unbedingt mit muss

 

Liste: Was beim Angelausflug unbedingt mit muss

Beim Angeln geht es keineswegs nur darum, möglichst viele und große Fische aus dem Wasser zu ziehen. Ein guter Fang lässt das Anglerherz zwar höher schlagen und auch für das Ego ist es sehr angenehm, wenn der Angler seinen Kumpels voller Stolz einen stattlichen Wasserbewohner präsentieren kann.

Beim Angeln geht es aber genauso darum, die Ruhe und Stille zu genießen, die Verbundenheit mit der Natur zu spüren und abzuschalten. Die nörgelnde Partnerin, die quengelnden Kinder und der nervige Chef sind weit weg.

Der Angler macht es sich an seinem Lieblingsangelspot gemütlich, entspannt sich und wartet darauf, bis ein Fisch anbeißt. Er ist mit sich im Reinen und die Welt ist in Ordnung. Jedenfalls solange, bis er feststellt, dass er etwas Wichtiges vergessen hat.

Von einer Sekunde auf die andere ist es mit der Entspannung vorbei und das schöne Angelerlebnis ins Wasser gefallen.

Klar wird sich der Angler ärgern. Bevor er aber wutentbrannt nach Hause fährt und seine Angelsachen in die Ecke pfeffert, sollte er einfach einmal durchatmen. Ein zweites Mal wird ihm so etwas nämlich sicher nicht mehr passieren. Zumindest dann nicht, wenn er sich an der folgenden Liste orientiert.

Sie führt nämlich auf, was bei einem Angelausflug auf keinen Fall fehlen sollte.

 

Liste: Was beim Angelausflug unbedingt mit muss

Dass der Angler seine Angeln, eventuell einen Rutenständer, einen Kescher, einen Eimer und seinen Angelschein mitnimmt, ist selbstverständlich. Genauso wird er beim Packen seines Angelkoffers darauf achten, dass er Anlockfutter, Köder, Haken, ein Lotblei, einen Hakenlöser, genug Schnur und die anderen üblichen Angelutensilien dabei hat.

An diesen Sachen liegt es aber oft gar nicht, wenn der Angelausflug vorzeitig abgebrochen werden muss oder nicht so läuft, wie erwartet. Oft sind es vielmehr die Dinge, die nur indirekt mit dem Angeln zu tun haben, bei einem Angelsausflug aber trotzdem schmerzlich vermisst werden können.

Zu diesen Dingen gehören folgende:

  • Kleidung zum Wechseln und Regenkleidung oder Schirm: Es kann durchaus passieren, dass ein Fang einmal größer ist als gedacht und ordentlich zappelt. Wenn der Angler dann genauso nass ist wie der Fisch, wird er froh sein, wenn er in trockene Kleidung schlüpfen kann. Schlägt das Wetter um, ist es praktisch, wenn der Angler eine Regenjacke überziehen oder sich mit einem Regenschirm schützen kann. So bleibt der Angler trocken und kann seinen Angelausflug entspannt fortsetzen, wenn sich das Wetter wieder beruhigt hat.

 

  • Sonnenbrille und Sonnencreme: Die Sonne hat zu jeder Jahreszeit viel Kraft. Die Angelfreude kann schnell getrübt sein, wenn die Sonne so sehr blendet oder sich so stark im Wasser spiegelt, dass der Angler kaum etwas sieht. Ein Sonnenbrand wiederum ist ein Andenken an den Angelausflug, auf das der Angler verzichten kann und sollte. Eine Sonnenbrille und Sonnencreme gehören deshalb ins Gepäck.

 

  • Utensilien, um den Fang zu dokumentieren: Nichts wäre ärgerlicher, als wenn der Angler den Fang seines Lebens macht, diesen aber nicht dokumentieren kann. Damit der stattliche Fisch nicht als Anglerlatein in die Geschichte eingeht, sollte der Angler also unbedingt eine Waage, ein Maßband, Papier und Stift sowie eine Kamera dabei haben. Extra einen Fotoapparat mitschleppen, muss der Angler aber nicht. Die Kamera des Mobiltelefons tut es auch. Das Mobiltelefon sollte beim Angeln natürlich ausgeschaltet sein, damit der Angler seinen Angelausflug sprichwörtlich in Ruhe genießen kann. Für den Notfall ist es aber gut und wichtig, dass der Angler ein Handy dabeihat, um Hilfe holen zu können.

 

  • Messer und Zange: Beim Angeln kann immer mal etwas kaputtgehen. Um kleinere Reparaturen an Ort und Stelle durchführen zu können, sollten sich ein vernünftiges Messer und eine kleine Zange im Equipment befinden.

 

  • Batterien und Feuerzeug oder Streichhölzer: Ohne Licht und Feuer kann der Angelsausflug ein abruptes Ende nehmen. Für die benötigten Geräte, allen voran die Taschenlampe, sollte der Angler deshalb Ersatzbatterien dabei haben. Außerdem sollte er auf jeden Fall ein volles und funktionierendes Feuerzeug oder Streichhölzer mitnehmen.

 

  • Erste-Hilfe-Set: Vor kleineren und größeren Unfällen ist niemand gefeilt. Pflaster, Verbandsmaterial samt Schere, ein Desinfektionsspray, Einweghandschuhe und Schmerztabletten sollten sich deshalb auf jeden Fall in der Angeltasche befinden. Praktisch ist auch ein Verbandskasten im Mini-Format. Hier sind die Utensilien sicher verstaut und vor Schmutz, Wasser und anderen Einflüssen geschützt. Wichtig ist aber, das Verfallsdatum im Auge zu behalten und den Verbandskasten auch wieder aufzufüllen, wenn etwas entnommen wurde.

 

  • Müllbeutel: Müllbeutel sind wichtig, damit der Angler seinen Abfall ordentlich verpackt mitnehmen kann und den Angelspot dadurch so verlässt, wie er ihn vorgefunden hat. Aber auch als Plane können Müllbeutel wertvolle Dienste leisten.

 

  • Toilettenpapier oder Taschentücher: Vor allem wenn der Angelausflug länger dauert, bleibt es nicht aus, dass der Angler irgendwann auf die Toilette muss. Spätestens wenn sich dabei ein großes Geschäft ankündigt, wird er sehr froh sein, wenn er Toilettenpapier dabei hat. Alternativ tun es natürlich auch Taschentücher. Sie erweisen sich nicht nur als praktisch, wenn die Nase läuft oder die Hände abgewischt werden müssen, sondern sind auch kleiner und handlicher als eine Rolle Toilettenpapier.

 

  • Getränke: Sitzt der Angler lange am Wasser und genießt er seinen Ausflug, wird er irgendwann Durst bekommen. Für sein Essen kann er zur Not selbst sorgen, das Seewasser wird er aber kaum trinken wollen. Ein paar Getränke sollte er deshalb mitnehmen. Und auch wenn es ein gängiges Klischee bedient: Ein kühles Bier beim Angeln schmeckt einfach gut!

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