Die TopTen Ruder-Klassen

Die Top 10 Ruder-Klassen 

Zunächst ist ein Ruderboot ein Boot, das mithilfe von Riemen oder Skulls, umgangsprachlich auch als Paddel oder Ruder bezeichnet, bewegt wird. Damit ein Ruderboot für die Teilnahme an Wettkämpfen zugelassen wird, müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein.

Hierzu gehört, dass alle tragenden Elemente des Bootes fest mit dem Bootskörper verbunden sein müssen, das Boot ein festgelegtes Mindestgewicht hat und alle Ruderer entgegen der Fahrtrichtung sitzen.

Allerdings ist es zulässig, dass sich die Sitze der Ruderer in der Bootsachse bewegen.

Hier die Top Ten der Ruder-Klassen:

1.       Skiff, auch als Einer bezeichnet.

Ein Skiff wird von einer Person gerudert und gilt als Königsdisziplin des Ruderns.

2.       Doppelzweier.

In einem Doppelboot rudern zwei Personen, wobei jeder Ruderer zwei Skulls hat. Das Reglement schreibt vor, dass ein Doppelzweier mindestens 27kg wiegen muss.

3.       Zweier ohne Steuermann.

Hierbei rudern zwei Personen, allerdings hat jeder Ruderer nur einen Riemen. Der Zweier ohne Steuermann gilt aus technischer Sicht als anspruchsvollste Ruderklasse, da die Schwierigkeit darin liegt, das Gleichgewicht zu halten.

4.       Zweier mit Steuermann.

Im Vergleich zum Zweier ohne Rudermann befindet sich bei dieser Ruderklasse eine dritte Person im Boot, nämlich der Steuermann. Von der Rudertechnik her sind beide Ruderklassen identisch, durch die zusätzliche Person im Boot in Kombination mit dem technischen Anspruch gilt der Zweier mit Steuermann jedoch als die langsamste Ruderklasse.

5.       Doppelvierer.

Beim Doppelvierer befinden sich vier Ruderer in dem Boot, wobei jeder Ruderer zwei Skulls hat. Diese Bootsklasse kann sowohl mit als auch ohne Steuermann gefahren werden.

6.       Vierer.

Hierbei bedient jeder der vier Ruderer jeweils nur einen Skull. Im Regelfall rudert der Schlagmann auf Backbord, die anderen Ruderer rudern im Wechsel auf der Steuer- und der Backbordseite. Eine Variante hiervon ist die sogenannte Italienische Riggerung, bei der Schlag- und Bugmann auf Backbord und die zwei mittleren Ruderer auf Steuerbord rudern. 

7.       Vierer mit Steuermann.

Im Unterschied zur Ruderklasse Vierer ohne Steuermann befindet sich in dieser Ruderklasse neben den vier Ruderern ein Steuermann im Boot.

8.       Achter.

Der Achter ist die größte und zeitgleich schnellste olympisch anerkannte Ruderklasse. Hierbei befinden sich acht Ruderer sowie ein Steuermann in dem Boot. Um Nachteile zu verhindern, die entstehen würden, wenn ein Boot leichter ist und dadurch schneller fährt, muss ein Rennachter mindestens 96kg wiegen.

9.       Gig.

Diese Boote werden in fünf Klassen unterteilt, die sich in erster Linie durch Bauweise und Breite unterscheiden. Die Bauweisen trennen sich einerseits in geklinkerte, meist aus Holz gebaute Boote und andererseits in Boote mit glatter Außenhaut, die entweder aus Furnierholz oder mittlerweile auch Kunststoffen hergestellt werden. Insgesamt kennzeichnen sich Gigs dadurch, dass sie wesentlich breiter sind als normale Ruderboote für Wettkämpfe.

10.     Surfboat.

Hierbei handelt es sich um ein Ruderboot, das speziell entwickelt wurde, um auch in Brandungen fahren zu können, ohne dass Wasser den Bootskörper überfluten und das Boot zum Kentern bringen kann.

Hier mal eine Video-Anleitung für die richtige Rudertechnik und Haltung:

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