Strände und Tauchgebiete in Südamerika

Die schönsten Strände und Tauchgebiete in Südamerika 

Wenn von Traumstränden in Südamerika die Rede ist, denken die meisten sicherlich sofort an die Copacabana oder Ipanema in brasilianischen Rio de Janeiro. Dies ist auch überhaupt nicht verwunderlich, denn obwohl diese beiden Strände Großstadtstrände sind, gelten sie völlig zurecht als Traumstrände.

Aber Südamerika hat noch weit mehr zu bieten. Neben Brasilien mit seinen rund 7.500 Kilometern Küste gibt es auch in Ecuador, Kolumbien und Venezuela Strände, die das Herz eines jeden Wassersportlers höher schlagen lassen. 

Auch die Strände in den südlicheren Ländern wie Argentinien, Chile oder Uruguay müssen sich nicht unbedingt hinter den Stränden der nördlicheren Nachbarn verstecken, allerdings sind hier die Wassertemperaturen nicht immer ganz so optimal. Insgesamt dürfte es kaum möglich sein,
den schönsten Strand Südamerikas zu bestimmen, denn dazu ist die Auswahl schlichtweg viel zu groß. 

Die folgende Übersicht beschränkt sich daher darauf, vier der schönsten Strände und Tauchgebiete in Südamerika vorzustellen:

Fernando de Noronha in Brasilien

Fernando de Noronha ist ein nur 26 Quadratmeter großes Archipel, das aus 21 Inseln besteht und rund 350 Kilometer vor der Küste liegt. Gäste finden hier nicht nur tropische Traumstrände und kristallklares Wasser, sondern auch eine einzigartige Vielfalt an Meerestieren, angefangen bei Schildkröten und Walen bis hin zu Haien, Delfinen und unzähligen Tropenfischen. Um das empfindliche Ökosystem zu schützen, wurde mit dem Parque Nacional Marinho de Fernando de Noronha 1988 ein Meeresnationalpark gegründet.  

In der Delfinbucht, der Baia dos Golfinhos, versammeln sich jeden Morgen Hunderte von Delfinen. In dieser Größenordnung ist dieses Schauspiel weltweit einmalig. Am Strand Praia de Atalaia ragt eine Vulkangesteinplatte weit ins Meer hinein und bei Ebbe können hier unzählige Tropenfische beobachtet werden. In der Südostbucht, der Baia do Sueste, ist es durch ein Naturprojekt möglich, mit Meeresschildkröten zu schwimmen.  

Taucher kommen im Meeresnationalpark voll auf ihre Kosten, wo eine faszinierende Unterwasserwelt wartet. Dabei bietet der Meeresnationalpark ideale Tauchbedingungen und wurde aus diesem Grund auch zum besten Tauchgebiet in Brasilien ernannt. Aber auch unter Surfern ist Noronha beliebt und gilt vor allem zwischen Dezember und März als eines der besten brasilianischen Surfgebiete.  

Geht es um die schönsten Strände, ist es eigentlich kaum möglich, einen Strand zu benennen, aber ganz weit vorne sind zweifellos der Praia do Leao, die Baia dos Porcos und die Baia de Sancho. Sie bieten kristallklares, türkisblaues Wasser, feinsten Sand, ein perfektes Klima und eine Traumkulisse für alle Schnorchelfans, die bunt schillernde Tropenfische beobachten möchten.  

Los Frailes im Machalilla Nationalpark in Ecuador

Der Machalilla Nationalpark verläuft entlang der Pazifikküste und sein Gebiet umfasst ein Areal mit stark bedrohten tropischen Trockenwäldern, einen Nebelwald, die beiden Inseln Isla Salango und Isla de la Plata sowie ein paar kleinere Inseln. Die drei Strände von Los Frailes liegen ablegen zwischen den hellen Sandsteinfelsen der Küste in der Trockenzone des Parks.

Der Hauptstrand Los Frailes ist fünf Kilometer lang und befindet sich in einer ruhigen Bucht. Da er kaum verändert wurde, finden Gäste hier einen wunderschönen, naturbelassenen Sandstrand vor, der sich ideal zum Baden eignet. Der zweite Strand La Tortuguito liegt nördlich vom Hauptstrand und ist ein echter Bilderbuchstrand. Durch die starke Strömung ist er zum Baden allerdings nur bedingt geeignet. La Playita als dritter Strand befindet sich in einer kleinen Sandbucht und die Steilküste lässt das Wasser fast schon orange schimmern.

Damit finden hier alle diejenigen perfekte Bedingungen, die sich an einem einsamen Traumstrand einfach mal so richtig ausruhen und entspannen möchten. Wer die Strände besucht, sollte aber unbedingt ausreichend Essen, Trinken und Sonnencreme mitnehmen, denn Geschäfte oder Strandverkäufer gibt es hier nicht.   

Playa Blanca bei Cartagena in Kolumbien

Auch in Kolumbien ist es kaum möglich, den schönsten Strand zu benennen, denn immerhin stehen hier rund 3.200 Kilometer Küste zur Wahl. Die Playa Blanca gehört aber zweifellos zu den schönsten Stränden, denn hier findet der Gast türkisblaues Wasser, schneeweißen Sand und unzählige Palmen und damit einen echten Traumstrand vor.

Diese Bilderbuchkulisse ist allerdings auch ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge und so legen Boote und Schiffe an, die neben Touristen auch Händler auf die Insel Baru bringen. Die Händler bieten am Strand Waren und Dienstleistungen aller Art an. Ruhiger wird es dann wieder, wenn sich die Boote auf den Rückweg machen. Um den Strand und die beeindruckende Unterwasserwelt so richtig genießen zu können, sollten am besten mehrere Tage Aufenthalt eingeplant werden.

In Strandnähe befindet sich beispielsweise ein Korallenriff, in dem unzählige bunte Fische zu beobachten sind. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in einfachen Hotels oder auf dem Campingplatz, für das leibliche Wohl sorgen allerlei Restaurants.  

El Agua auf der Isla Margarita in Venezuela

Venezuela hat mit gut 2.800 Kilometern Karibikküste natürlich so einiges zu bieten, aber die Isla Margarita gehört zweifelsohne zu den Topadressen. Venezuelas größte und meistbesuchte Insel lockt mit insgesamt 165 Kilometern feinsten Sand- und Muschelstränden, grünen Lagunen, traumhaften Steilküsten, Mangrovenwäldern und verträumten Palmenbuchten.

Der Playa El Agua im Nordosten der Insel gehört zu den beliebtesten und berühmtesten Stränden in ganz Südamerika. Dies liegt sicherlich an der malerischen Kulisse, denn der vier Kilometer lange, weiße Standstrand ist von Palmen umsäumt und bietet so echtes Karibikfeeling. Die lateinamerikanischen Rhythmen im Hintergrund und die lebenslustigen, freundlichen Inselbewohner machen den Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Das Wasser ist angenehm warm und fast alle Wassersportler kommen voll auf ihre Kosten. Nur Schwimmer müssen ein wenig auf die Strömungen achten. Für ein abwechslungsreiches Abendprogramm sorgen die unzähligen kleinen Bars und Restaurants.

Hier eine kleine Reisedokumentation als Video zu Isla Magarita:

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