Infos zum Trendsport Stand Up Paddling

Infos zur Trendsportart SUP (Stand Up Paddling) 

SUP ist eine Trendsportart, die aus Amerika kommt und mittlerweile auch in Deutschland immer mehr begeisterte Fans findet. Das Kürzel SUP steht für Stand Up Paddling und die Bezeichnung erklärt im Grunde genommen auch schon, worum es geht.

Beim SUP steht der Sportler nämlich auf seinem Board und bewegt sich paddelnd über das Meer, einen See oder einen Fluss. Die großen Vorteile vom SUP liegen darin, dass die Sportart sehr leicht zu erlernen ist, viel Spaß macht und grundsätzlich für jeden geeignet ist. 

 

Wie SUP nun aber konkret funktioniert, welche Ausstattung notwendig ist und wo SUP möglich ist, erklärt die folgende Übersicht mit den wichtigsten Infos zur neuen Trendsportart SUP, dem Stand Up Paddling: 

Die Wurzeln von SUP

Genau genommen ist SUP keine neu erfundene Sportart, denn die Wurzeln reichen bis zu den Polynesiern zurück. Wenn sie fischen gingen, standen sie in ihren Kanus und bewegten sich paddelnd vorwärts. In den 1960er-Jahren entdeckten dann Surfer auf Hawaii diese Möglichkeit der Fortbewegung für sich. So standen Surf-Lehrer auf ihrem Surfbrett und nutzten ein Paddel, um schnell vom Strandufer zu den wellenbrechenden Riffen zu gelangen.

Durch die aufrecht stehende Position konnten sie sich aber nicht nur schneller fortbewegen, sondern hatten gleichzeitig auch einen besseren Blick auf ihre Schüler. Aber auch andere Surfer nutzen das Paddeln im Stehen als Training, durch das sie sich fit halten und die Zeit vertreiben konnten, bis Wind und Wellen wieder stimmten.

Im Zusammenhang mit dem Surfen wird teilweise auch vom SUP Surfing gesprochen. Ab etwa 2000 entdeckten Surfer wie Laird Hamilton das SUP wieder und entwickelten es zu einer eigenständigen Wassersportart weiter. In den USA, aber auch in Australien, in Japan und auf den Britischen Inseln hat sich das SUP bereits als beliebte Sportart und Freizeitbeschäftigung etabliert. In Europa nimmt Frankreich die Vorreiterrolle ein, aber auch in Deutschland wird SUP zunehmend bekannter und beliebter. 

SUP als Erlebnis und als Sport

SUP ist sowohl auf dem Meer als auch auf Seen und Flüssen möglich und das Besondere ist sicherlich, dass SUP ein faszinierendes Outddor-Erlebnis und eine letztlich für jeden geeignete Sportart miteinander vereint. Ein großer Pluspunkt ist zudem, dass SUP sehr schnell und einfach erlernt werden kann. Auch wer keine Vorkenntnisse mitbringt, kann schon nach einer kurzen Einweisung lospaddeln. Allerdings sollte der Paddler schwimmen können.

Wer einfach nur in Ruhe und Stille die Natur genießen möchte, kann dies natürlich tun, genauso ist es aber möglich, sich während des Paddelns mit anderen Paddlern zu unterhalten. Nicht selten entstehen so interessante Gespräche, die bei einem Getränk nach der Rückkehr an Land ihren Ausklang finden. Gleichzeitig ist SUP jedoch auch eine Sportart, die den ganzen Körper effektiv, aber schonend trainiert. So trainiert SUP den Gleichgewichtssinn und durch das Balancieren und das Paddeln auch die Bauch-, die Rücken-, die Arm- und die Beinmuskulatur.

Durch die permanente Körperspannung und die aufrechte Körperhaltung profitieren vor allem Menschen mit Rückenproblemen von dieser Sportart. Vorteilhaft ist außerdem, dass das Training jederzeit an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden kann. Wer seine Ausdauer trainieren und seine Muskulatur aufbauen möchte, kann kräftig und intensiv paddeln und lange Distanzen zurücklegen.

Wer hingegen langsam einsteigen möchte oder zwischendurch eine Pause braucht, kann sich gemütlich über das Wasser gleiten lassen und muss nur hin und wieder sein Board durch ein paar Paddelschläge in die richtige Richtung lenken. Erfahrene Paddler wiederum, die den besonderen Kick suchen, können sich in Wildwasser auf den Weg machen. 

Die Ausstattung für SUP

Für das SUP werden prinzipiell nur ein Board und ein Paddel benötigt. Boards gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, je nachdem, ob der Sportler gemütlich über Wasser gleiten, sich schnell vorwärts bewegen oder in Wildwasser fahren möchte. Anfängerboards sind jedoch in aller Regel 3,3m lang, 75cm breit und 12cm dick und zudem mit einer gummierten und perforierten Oberfläche ausgestattet.

Dadurch ist sichergestellt, dass der Paddler sicher und stabil auf dem Board stehen und gemütlich über das Wasser gleiten kann, ohne Angst haben zu müssen, ständig umzukippen. Für das Paddel gilt, dass es etwa 30cm länger sein sollte als der Paddler, wobei die Paddel entsprechend eingestellt werden können. Für ein Board muss der Paddler ab etwa 600 Euro investieren, Paddel gibt es ab etwa 100 Euro.

Wer das SUP einmal ausprobieren möchte, muss sich aber natürlich nicht gleich Board und Paddel kaufen. Mittlerweile bieten viele Surf-, Segel- und Wassersportschulen an Flüssen, Seen und der Küste Schnupperkurse, Kurse für Anfänger und Kurse für Fortgeschrittene an.

Zudem kann hier die benötigte Ausrüstung auch ausgeliehen werden.

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