Hilfsmittel und Trainingsutensilien beim Schwimmen

Die besten Hilfsmittel und Trainingsutensilien beim Schwimmen 

Das Schwimmen gehört zu den Wassersportarten, die generationsübergreifend sehr beliebt sind. Das bedeutet, Kinder haben genauso viel Spaß im kühlen Nass wie junge Erwachsene und Senioren im besten Alter. Zudem ist das Schwimmen eine Sportart, die sich für fast alle Menschen eignet.

Ein Grund hierfür ist, dass das eigene Körpergewicht im Wasser erheblich reduziert ist.

Dadurch können auch Menschen mit Übergewicht, Rücken- und Gelenkproblemen oder Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes auf schonende, aber gleichzeitig sehr effektive Art und Weise in Bewegung bleiben. Nun gibt es aber nicht nur diejenigen, die hin und wieder ihre Bahnen im Schwimmbecken ziehen möchten, sondern das Schwimmen richtig trainieren wollen.

Für sie gibt es eine Reihe von unterschiedlichen Hilfsmitteln und Trainingsutensilien, auf die übrigens auch Schwimmprofis gerne zurückgreifen, um so gezielt an der Technik, der Kondition oder dem Aufbau einzelner Muskelgruppen zu arbeiten.

Die folgende Übersicht stellt einige der besten Hilfsmittel und Trainingsutensilien beim Schwimmen vor. Vorab sei aber erwähnt, dass die meisten Trainingshilfen für Anfänger nicht oder nur bedingt geeignet sind. Grundvoraussetzung für das Schwimmen, unabhängig von der Schwimmart, ist nämlich das Beherrschen der Wasserlage und der Technik. Das bedeutet, zu Beginn des Schwimmtrainings sollte im Mittelpunkt stehen, dass der Schwimmer ein Gefühl für das Wasser entwickelt und die richtigen Bewegungsabläufe lernt. Erst wenn er die Technik der jeweiligen Schwimmart sauber beherrscht, macht es Sinn, mit Trainingshilfen zu arbeiten. 

Dann aber erweisen sich folgende Hilfsmitteln und
Trainingsutensilien als überaus effektiv:

·         Paddles.

Hierbei handelt es sich um gelochte Platten, die an den Händen getragen werden und die in unterschiedlichen Größen erhältlich sind. Zu Beginn ist es sinnvoll, mit sogenannten Finger-Paddles zu trainieren, die etwa halb so groß sind wie die Hände.

Später dann kann auch mit größeren Paddles gearbeitet werden. Die Paddles erhöhen den Wasserwiderstand, was wiederum einen kräftigeren Armzug erforderlich macht. Dabei gilt, dass diese Wirkung umso stärker ist, je größer die Paddles sind. Neben den normalen, gelochten Platten gibt es Paddles aber auch in gewölbter Form. Solche Paddles werden teilweise auch als StrokeStar bezeichnet und erhöhen den Wasserwiderstand nicht, sondern verringern ihn.

Dadurch zwingen sie den Schwimmer, seine Unterarme ordentlich zu halten und mit einer sauberen Technik zu schwimmen. Diese Paddles eignen sich aber auch für ein gezieltes Training der Schultermuskulatur.

·         Pullboy.

Der Pullboy ist eine Auftriebshilfe und wird beim Schwimmen zwischen die Oberschenkel geklemmt. Er kommt in erster Linie beim Kraulschwimmen zum Einsatz.

Die Auftriebshilfe stellt die Beine mehr oder weniger ruhig und sorgt gleichzeitig dafür, dass die Beine und der Po an der Wasseroberfläche bleiben. Der Schwimmer kann so effektiv seinen Armzug trainieren.

·         Schwimmbrett.

Das Schwimmbrett ist ein sehr vielseitig einsetzbares Hilfsmittel. So kann es beispielsweise verwendet werden, um gezielt den Beinschlag zu üben, indem der Schwimmer seine Hände auf dem Brett ablegt.

Hält der Schwimmer das Brett hingegen unter Wasser vor seinem Körper, kann er an seiner Schnelligkeit und seiner Kondition arbeiten. Für ein gezieltes Training der Bauchmuskulatur übt sich der Schwimmer im Rückenschwimmen und hält dabei das Brett über seinen Bauch.  

·         Schwimmflossen.

Für viele Schwimmer sind Schwimmflossen ein fester Bestandteil ihrer Trainingsausrüstung. Verwendet werden dabei allerdings nur sehr kurze Flossen. Im Gegensatz zu großen, langen Flossen trainieren sehr kurze Schwimmflossen nämlich den Beinschlag, ohne dabei aber den Vortrieb nennenswert zu erleichtern.

Neben dem Beintraining kosten die kurzen Flossen somit Kraft, was sich wiederum positiv auf den Muskelaufbau auswirkt.  

Die richtige Bekleidung

Für ein effektives Schwimmtraining ist neben der Technik und den Hilfsmitteln aber auch eine geeignete Bekleidung von Bedeutung. Wie bei jeder anderen Sportart ist dies nämlich auch beim Schwimmen nicht anders. Für diejenigen, der nur gelegentlich schwimmen gehen möchten, reichen eine normale Badehose oder ein Badeanzug völlig aus.

Allerdings sind diese, wie der Name bereits nahelegt, in erster Linie für das Baden konzipiert, so dass für richtiges Schwimmen ein entsprechender Schwimmanzug benötigt wird. Ideal geeignet sind dabei Schwimmanzüge aus leichtem, dünnem Neopren. Diese legen sich wie eine zweite Haut um den Körper, geben bis zu fünf Kilogramm Auftrieb und erwärmen selbst kühleres Wasser auf der Hautoberfläche auf gute 30 Grad.

Letzteres ist deshalb von Bedeutung, weil die Muskulatur am effektivsten arbeitet, wenn die Temperaturen zwischen 28 und 33 Grad liegen. Außerdem können so die Trainingseinheiten auch etwas länger ausfallen. Ein weiteres wichtiges Accessoire ist die Schwimmbrille, die für eine gute Sicht unter Wasser sorgt und brennende Augen verhindert. Bei der Schwimmbrille kommt es vor allem darauf an, dass sie nicht drückt, sich gut justieren lässt und absolut dicht ist.

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