2er Kajak

2er Kajak 

Die Erfindung des Kajak – Eskimorolle Technik

Ein Kajak ist ein Paddelboot, das seinen Ursprung in der Arktis hat. Bei der Fahrt mit einem Kajak sitzt der Fahrer in Fahrtrichtung und bewegt das kleine Boot mit einem Doppelpaddel. Ausgestattet gibt es Kajaks mit einem oder zwei Sitzplätzen. Diese Kajaks mit zwei Sitzen werden als 2er Kajak bezeichnet. Im Rennsport finden sogar vier Personen in einem Kajak Platz.

Erfunden wurden die Kajaks von den Inuit (Eskimos). Von ihnen stammt auch der Name Kajak, denn es waren die Boote der Männer (Ka-i-ak), während die der Frauen als „Umiaks“ bezeichnet wurden. Die Inuit benötigten die Boote für die Jagd auf im Wasser lebende Tiere wie Robben oder Fische.

Kayaker 

Im deutschsprachigen Raum kennt man die Kajaks oft unter dem Begriff Kanu. Einen bestimmten Begriff für einen Fahrer eines solchen Bootes gibt es nicht. Im englischsprachigen Raum bezeichnet man die Fahrer als Kayaker, im Französischen als Kayakiste.

In Deutschland werden Kajaks hauptsächlich zu sportlichen Zwecken genutzt. Gerade das 2er Kajak erfreut sich zunehmender Beliebtheit und kann an vielen Seen und Flüssen ausgeliehen werden. Viele Reiseanbieter bieten neuerdings auch Kajaktouren an, bei denen man verschiedene Strecken auf den Flüssen Deutschlands befahren kann und so die Landschaft aus einer völlig neuen Perspektive erlebt.

Moderne Kajaks werden aus Kunststoff gefertigt, manchmal auch aus Holz. Kippt das Kajak auf dem Wasser einmal um wird die bekannte „Eskimorolle“ angewendet, eine Technik, die die Inuit entwickelten um sich ohne aus dem Boot aussteigen zu müssen wieder aufzurichten. Bevor der Laie ein Kajak auf offenen Wasser fährt, sollte er die Eskimorolle beherrschen.

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