Infos zum Quadrathlon

Infos zum Quadrathlon 

Hinter der Bezeichnung Quadrathlon verbirgt sich ein sportlicher Vierkampf, der sich aus den Disziplinen Schwimmen, Radfahren, Kanufahren und Laufen zusammensetzt. Artverwandt mit dem Quadrathlon sind der Triathlon, der Duathlon sowie der Kanutriathlon, der die Disziplinen Laufen, Radfahren und Paddeln miteinander kombiniert.

Der deutsche Bundesverband für Quadrathlon führt außerdem den Hydrathlon als Sportart. Hierbei handelt es sich um die Kombination Schwimmen, Laufen und Kajak, wodurch der Hydrathlon mit zwei Disziplinen im Wasser zu den wasserdominanten Kombinationssportarten gehört.

Da der Quadrathlon Ober- und Unterkörper gleichermaßen beansprucht, sind für die Ausübung dieser Sportart neben Technik auch eine gute Ausdauer und Kraft erforderlich.

Hier nun alle wichtigen Infos zum Quadrathlon kompakt zusammengefasst:

•        Die Geschichte.

Der erste Quadrathlon fand 1989 auf Ibiza statt. Ins Leben gerufen wurde die Sportart durch den Italiener Sergio Ferrero, der auch dafür sorgte, dass sich die Sportart in Europa verbreitete.

1992 wurden dann unter Beteiligung des Tschechen Václav Marek die World Quadrathlon Federation, kurz WQF, sowie die European Quadrathlon Federation, kurz EQF, gegründet.

•        Die Wettkämpfe.

Weltmeisterschaften sowie ein Weltcup werden durch den WQF veranstaltet, seit 2006 gibt es mit dem Deutschland-Cup auch eine nationale Serie.

Der WQF unterscheidet bei den Wettkämpfen grundsätzlich zwischen vier Distanzen, nämlich der Sprint-, der Kurz-, der Lang- und der Ultradistanz, wobei letztere nur sehr selten ausgerichtet wird.

Unter Abstimmung mit den jeweils zuständigen Verbänden können die Wettbewerbsdistanzen jedoch an die vorherrschenden Bedingungen und landschaftlichen Gegebenheiten angepasst werden. Insofern gibt es beim Quadrathlon als Outdoorsportart auch keine offiziellen Weltrekorde, sondern sofern überhaupt, dann nur Streckenrekorde.

•        Das Konzept.

Der Quadrathlon kombiniert vier Disziplinen miteinander, die ohne Fremdhilfe und ohne das Ausnutzen von Streckenvorteilen ausgeführt werden müssen.

Zudem ist die Abfolge so gestaltet, dass sich ein ausgewogener Ausdauerwettkampf ergibt, der gleichmäßige Anforderungen stellt und ohne Unterbrechungen ausgeübt wird.

Die Idee, die hinter dem Quadrathlon steht, bestand darin, zwei Wasser- und zwei Landdisziplinen zu einem anspruchsvollen Mehrkampf zu verbinden.

Insofern kennzeichnet sich der Quadrathlon durch eine sehr symmetrische Verteilung der Disziplinen, die sich durch die Aufteilung in jeweils zwei Wasser- und Landdisziplinen auch in jeweils zwei Disziplinen mit Oberkörper- und Arm- sowie Unterkörper- und Bein-Dynamik sowie in zwei technische Disziplinen mit Geräten und zwei Disziplinen ohne Hilfsmittel gliedert.

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