Von Brasilien bis Malaysia: 10 Top Tauchspots, Teil 3

Von Brasilien bis Malaysia: 10 Top Tauchspots, Teil 3

Der eine Taucher bevorzugt warme Gefilde, den anderen Taucher zieht es eher in kühle Gewässer. Ein Taucher liebt die bunten Unterwasserlandschaften, ein anderer Taucher begeistert sich für karge Felslandschaften oder düstere Schiffswracks. Einige Taucher mögen es gesellig und fühlen sich an den bekannten Tauchspots sehr wohl, manche Taucher schätzen die Ruhe in eher unbekannten Tauchregionen.

Von Brasilien bis Malaysia 10 Top Tauchspots, Teil 3

Bei dem riesigen Angebot, das die Weltmeere bereithalten, sollte zwar jeder Taucher etwas nach seinem Geschmack finden. Aber die große Auswahl macht es nicht unbedingt leichter, sich für ein Ziel zu entscheiden.

Um zumindest eine kleine Hilfestellung zu bieten, haben wir eine mehrteilige Liste mit zehn Top Tauchspots zusammengestellt. Vielleicht ist da ja genau das Richtige dabei.

Hier ist der letzte Teil 3! 

  1. Portugal, Azoren

Um in faszinierende Unterwasserwelten abzutauchen, muss der Weg nicht immer auf einen anderen Kontinent führen. Denn auch Europa kann mit einigen tollen Tauchspots aufwarten. Ein Beispiel dafür sind die Azoren.

In den Gewässern rund um die Vulkaninseln kommen alljährlich Pottwale, Blauwale und verschiedene Delfinarten vorbei. Mantarochen, Blauhaie und große Schwärme aus Barracudas und Sardinen sind weitere Meeresbewohner, denen der Taucher hier begegnen kann.

Wer schon etwas Taucherfahrung hat, sollte unbedingt einen Ausflug zur Princess Alice Bank machen. Dort gibt es unter Wasser einen Berg, dessen Spitze riesige Mobulas umkreisen.

Die Lage mitten im Atlantischen Ozean führt allerdings dazu, dass das Wetter oft ziemlich wechselhaft ist. Der beste Zeitraum für einen Tauchurlaub auf den Azoren ist von Juni bis Oktober.

Auf fast allen Inseln gibt es mehrere Tauchbasen, die beliebtesten Adressen sind aber Pico und Santa Maria.

  1. Thailand, Similian Islands

Thailand zählt zu den beliebtesten Zielen für einen Tauchurlaub schlechthin. Das liegt zum einen an den Wetterbedingungen, die das ganze Jahr über hervorragend sind. Zum anderen ist Thailand ein idealer Ort, um das Tauchen zu lernen.

Die Tauchbedingungen könnten für Einsteiger kaum besser sein und die Tauchkurse sind kostengünstig. Trotzdem bieten die erfahrenen Tauchschulen eine sehr gute Qualität. Kein Wunder also, dass in Thailand jedes Jahr mehr Tauschscheine ausgestellt werden als in jedem anderen Land.

Um die ersten Erfahrungen unter Wasser zu sammeln, zieht es die meisten Anfänger auf die Insel Koh Tao. Übersetzt heißt der Inselname übrigens soviel wie Schildkröten-Insel und verspricht damit schon einmal spannende Erlebnisse.

Koh Lanta, Koh Lipe, Koh Phi Phi und Phuket sind weitere Ziele, die sich prima für die ersten Tauchurlaube eignen.

Hat der Taucher schon etwas mehr Erfahrung, sollte er die Similan Islands ansteuern. Sie liegen an der Westküste vor Khao Lak und halten eine atemberaubende, bunte Unterwasserwelt bereit.

Allerdings muss der Taucher um die 30 Meter tief abtauchen, um die meisten Tauchplätze zu erreichen.

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Der Tauschschein als Grundlage

So schön die vielen Tauchspots auch sind: Ein Tauchschein ist die Voraussetzung für das Erkunden der Unterwasserwelten.

Wie teuer ein Tauchkurs ist, hängt vom Land und vom Anbieter ab. Wie schon erwähnt, ist Thailand für günstige Tauchkurse bekannt. Im Unterschied dazu kostet so ein Kurs in Deutschland ein ganzes Stück mehr.

Unabhängig vom Standort sollte der angehende Taucher aber immer darauf achten, dass sein Tauchschein von einer der international anerkannten Tauchorganisationen ausgestellt wird. Diese sind PADI, SSI oder CMAS. Sonst bringt ihm der Schein nicht viel.

Außerdem sollte die Ausrüstung natürlich gut in Schuss und gepflegt sein. Schließlich ist Sicherheit beim Tauchen sehr wichtig.

Ein Tauchkurs beginnt meist mit Theorie. Hat der angehende Taucher die wesentlichen Grundlagen erlernt, wird zunächst im Pool geübt. Und irgendwann steht schließlich der erste richtige Tauchgang im Meer auf dem Programm.

Im Verlauf des Kurses lernt der Taucher alles, was er wissen und können muss, um sich sicher unter Wasser zu bewegen. Bei den Übungen und Tauchgängen taucht entweder der Tauchlehrer oder ein anderer, erfahrener Taucher als Buddy mit ab.

Tauchkurse für Einsteiger dauern meist drei oder vier Tage. Danach hat der Taucher die Qualifikation, um bis zu 18 Meter tief zu tauchen. Ist die Faszination fürs Tauchen einmal geweckt, wird es aber meist nicht beim ersten Schein bleiben.

Stattdessen wird der Taucher weitere Zertifikate erwerben, damit er zum Beispiel Schiffswracks erkunden oder tiefer abtauchen kann.

Eine Tauchsafari als Highlight

Eine Tauchsafari ist tolle Möglichkeit für alle, die vom Tauchen gar nicht genug bekommen können, ihre Fähigkeiten verbessern wollen und auch mal Spots entdecken möchten, die etwas weiter abgelegen sind.

Bei einer Tauchsafari fährt der Taucher für die einzelnen Tauchgänge nämlich nicht jedes Mal extra raus aufs Meer. Stattdessen bleibt er draußen und übernachtet auf dem Boot. Dadurch kann er Tauchspots erleben, die zu weit weg sind, um sie bei einem Tagesausflug anzusteuern.

Eine Tauchsafari wird auch Liveaboard genannt und beinhaltet meist zwischen drei und sieben Übernachtungen. Jeden Tag stehen bis zu vier Tauchgänge auf dem Programm.

Bevor der Taucher eine Tauchsafari bucht, sollte er sich aber unbedingt über die Anforderungen informieren. Denn je nachdem, wie anspruchsvoll die Tauchspots sind, die auf der Route angesteuert werden, braucht der Taucher unterschiedliche Zertifikate.

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Hier schreiben Gerry Maissen, 37 Jahre alt, Tauchlehrer und Wassersportler, Nadine Schumann, geboren 1989, Kanu und Kayak Sportlerin, die viel auf Reisen ist, sowie Herbert Motzki 54 Jahre, Geschäftsführer einer Bootbau- und Handelsfirma und Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Webseite. Wir möchten Wissenswertes zum Wassersport, schönen Reisezielen und Tauchgebieten, sowie Technisches und Anforderungen für jegliche Schifffahrt vermitteln.

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