Die schönsten Strände auf Mallorca, Teil 1

Die schönsten Strände auf Mallorca, Teil 1

Mallorca hat weit mehr zu bieten als nur Party am Ballermann. Wunderschöne Landschaften laden zu ausgiebigen Spaziergängen und Wanderungen ein, während charmante Städtchen darauf warten, entdeckt zu werden. Doch natürlich punktet die beliebte Baleareninsel auch mit traumhaften Stränden und romantischen Buchten.

Die schönsten Strände auf Mallorca, Teil 1

In einem mehrteiligen Beitrag stellen wir die schönsten Strände auf Mallorca vor. Dabei beginnen wir im kontrastreichen Süden der Insel. Von feinen Sandstränden mit türkisfarbenem Wasser bis hin zu idyllischen Naturstränden ist hier alles vertreten, was das Urlauberherz begehrt.

Playa Es Trenc

Einer der bekanntesten und beliebtesten Strandabschnitte im Süden Mallorcas ist die Playa Es Trenc. Der Strand wird oft mit der Karibik verglichen, denn der feine, weiße Sand und das türkisblaue, kristallklare Wasser lassen tatsächlich Karibik-Feeling aufkommen.

Palmen gibt es hier zwar nicht. Aber dafür ist der Strand von beeindruckenden Dünen, Salzfeldern und einem herrlichen Pinienwald umgeben. Zur idyllischen Kulisse trägt zudem bei, dass die Playa Es Trenc, anders als die meisten anderen Strände auf Mallorca, nicht mit großen Hotels zugebaut ist.

Der Strandabschnitt erstreckt sich über insgesamt rund sechs Kilometer. Der östliche und mittlere Teil sind oft gut besucht. Hier kann sich der Besucher Liegen und Sonnenschirme ausleihen. Außerdem gibt es Bars und Hütten, in denen allerlei Dinge verkauft werden.

Deutlich ruhiger geht es im westlichen Abschnitt zu. Selbst in der Hauptsaison sollte der Besucher hier ein gemütliches Plätzchen finden. Einen abgetrennten FKK-Bereich gibt es an der Playa Es Trenc ebenfalls.

Der flach abfallende Strand, der fast steinfreie Boden und der sanfte Wellengang machen die Playa Es Trenc zu einem tollen Ziel für Familien mit Kindern.

Aber auch für diejenigen, die im Meer schwimmen wollen oder schnorcheln möchten, ist der Strand sehr gut geeignet. Nur Wassersportler kommen nicht ganz auf ihre Kosten, denn beispielsweise Surfen ist hier nicht möglich.

Da die Playa Es Trenc ein Naturstrand ist, kann es sein, dass vermehrt schwarze Algen auftreten. Kommt der Besucher mit dem Auto, kann er ganz in der Nähe auf einem kostenpflichtigen Parkplatz parken.

Caló des Moro

Gastronomie oder eine Badeaufsicht gibt es an der Caló des Moro nicht. Dafür erwartet den Besucher ein einmaliger Naturstrand, der malerisch zwischen idyllische, grün bewachsene Felsen eingebettet ist. Kristallklares Wasser und feiner Sand machen die Kulisse perfekt.

Inzwischen hat sich der Strand von einem Geheimtipp zu einem beliebten Touristenziel entwickelt. Doch das hat zu einem großen Parkplatzproblem geführt.

Die ohnehin recht schmalen Straßen waren so zugeparkt, dass kaum noch ein Durchkommen möglich war. Deshalb wurden nicht nur Strafzettel verteilt, sondern einige Straßen sogar komplett gesperrt.

Da sich ein Besuch der bildschönen Bucht aber wirklich lohnt, sollte der Besucher ein Stück weiter weg parken und den Strandbesuch mit einem Spaziergang verbinden.

Eine andere Möglichkeit ist, dass er gleich mit dem Bus kommt. Dazu kann er mit der Buslinie 505 fahren. Steigt er an der Cala s‘Almunia, einer ebenfalls sehr schönen Bucht, aus, ist es nur ein kurzer Fußmarsch bis zum Strand.

Cala Llombards

Fernab vom Massentourismus bietet die Cala Llombards eine grandiose Naturkulisse. Nur eine Hand voll urige Häuser und ansonsten von Pinien und Kiefern bewachsene Felsen schaffen ein echtes, kleines Paradies.

Dazu kommen ein sehr flacher Sandstrand, glasklares Wasser und ein sanfter Wellengang. Vor allem für diejenigen, die ausgiebig im Meer baden wollen oder mit kleinen Kindern unterwegs sind, ist die Bucht optimal geeignet. Eine beschauliche Strandbar sorgt für das leibliche Wohl.

Die Bucht gehört zum gleichnamigen Dorf und ist Teil der Gemeinde Santanyi. Da der Strand bequem zu Fuß zu erreichen ist, sollte der Besucher die Gelegenheit für einen Bummel durch das hübsche Städtchen mit der typisch mallorquinischen Architektur nutzen.

Naturpark von Mondragó

Der Parc natural de Mondragó hält nicht nur eine üppige Flora und Fauna mit seltenen Orchideen, Landschildkröten und Vögeln bereit, sondern beherbergt auch zwei wunderschöne Strände.

Die beiden Buchten sind durch einen kurzen Fußweg miteinander verbunden, der auf den Klippen verläuft und herrliche Aussichten auf das türkisfarbene Wasser eröffnet.

Mag es der Besucher ruhig und entspannt, ist er in der Cala s‘Amarador richtig. Darf es etwas mehr Trubel sein, ist die Cala Mondragó eine gute Wahl.

Cala Pi

In direkter Nähe zum Ort Cala Pi im Südwesten der Insel befindet sich der gleichnamige Strand. Genau genommen, handelt es sich um eine Bucht, die sich ähnlich wie ein Fjord ins Wasser zieht. Obwohl das offene Meer von der Bucht aus nicht zu sehen ist, zählt der Strand zu den schönsten Stränden auf Mallorca.

Das liegt an der wunderschönen Kulisse aus rund 30 Meter hohen, grün bewachsenen Klippen, die sich schützend um die Bucht schmiegen. Die überschaubare Größe und das flach abfallende, sehr ruhige und kristallklare Wasser machen den Strand zu einem idealen Ziel für Familien.

Um zum Strand zu gelangen, muss der Besucher eine recht steile Treppe mit knapp 150 Stufen überwinden. Doch die Mühe lohnt sich, denn er wird mit einem schönen, romantischen Ort belohnt.

Vor Ort gibt es einen Verleih von Sonnenliegen und -schirmen sowie eine Strandhütte mit Getränken und Snacks. Und durch die Rettungsschwimmer ist auch für die Sicherheit gesorgt.

Cala Portals Vells

Gut drei Kilometer südlich vom Ort Magaluf entfernt, liegt die Cala Portals Vells. Sie wird auch „Drei Finger Bucht“ genannt, denn der Besucher hat hier mit der Sa Caleta, dem El Mago und der Playa del Rei gleich drei Badebuchten zur Auswahl.

Je nachdem, wonach ihm der Sinn steht, kann er sich ein ruhiges Plätzchen für ein entspanntes Sonnenbad suchen, im Meer schwimmen, schnorcheln, Jetski fahren oder sich in der Bar einen leckeren Cocktail gönnen.

Übrigens: El Mago dürfte vor allem den Älteren noch ein Begriff sein. Denn der gleichnamige Filmklassiker aus den 1960er-Jahren wurde hier gedreht. Heute ist der Strand einer der bekanntesten FKK-Strände Mallorcas.

In Teil 2 geht’s mit den Stränden im Norden der Insel weiter.

Mehr Ratgeber, Anleitungen und Tipps:

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Hier schreiben Gerry Maissen, 37 Jahre alt, Tauchlehrer und Wassersportler, Nadine Schumann, geboren 1989, Kanu und Kayak Sportlerin, die viel auf Reisen ist, sowie Herbert Motzki 54 Jahre, Geschäftsführer einer Bootbau- und Handelsfirma und Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Webseite. Wir möchten Wissenswertes zum Wassersport, schönen Reisezielen und Tauchgebieten, sowie Technisches und Anforderungen für jegliche Schifffahrt vermitteln.
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