Die Kapverdische Insel Boa Vista, 2. Teil

Die Kapverdische Insel Boa Vista, 2. Teil

Fast jede Insel hat schöne Strände und ein breites Angebot für Wassersportler. Doch typische Touristenziele und bekannte Hotspots locken oft entsprechend viele Besucher an, so dass es mitunter recht voll wird.

Die Kapverdische Insel Boa Vista, 2. Teil

Auf den Kapverden ist das anders. Zwar ist die Inselgruppe kein Geheimtipp mehr. Aber von Massentourismus ist sie eben auch noch weit entfernt. Und die Kapverden punkten nicht nur mit einem idyllischen Inselleben, wilder Natur, herrlichen Landschaften und Traumstränden, sondern auch ganzjährig mit Sommerwetter.

In einem zweiteiligen Beitrag stellen wir die Kapverdische Insel Boa Vista vor. Auch Perle des grünen Kaps genannt, ist Boa Vista die drittgrößte Insel der Kapverden. Die Insel liegt im östlichen Teil, der Abstand zum afrikanischen Festland beträgt gut 450 Kilometer.

Im 1. Teil ging es neben allgemeinen Daten um die Anreise, die Strände und die Sehenswürdigkeiten.

In diesem 2. Teil werfen wir einen Blick auf die Inselhauptstadt und klären die beste Reisezeit:

Die Inselhauptstadt Sal Rei

Sal Rei ist die Inselhauptstadt von Boa Vista und zugleich die größte Stadt der Insel. Ihren Namen verdankt der Ort dem großen Salzvorkommen. Übersetzt bedeutet Sal Rei nämlich soviel wie Salz-König oder auch königliches Salz. Die Salinen, in denen früher das Salz abgebaut wurde, befinden sich nordöstlich der Stadt.

Das Angebot in Sal Rei ist überschaubar. Denn auch wenn die Inselhauptstadt der größte Ort auf Boa Vista ist, zählt sie gerade einmal um die 2.100 Einwohner. Trotzdem lohnt sich ein Besuch. Denn der Besucher kann in entspannter Atmosphäre am ursprünglichen Leben der Einheimischen teilhaben.

Außerdem gibt es ein paar Restaurants und Bars, eine handvoll Hotels, Banken und das Postamt. Dazu kommen Schulen, Kirchen und einige Plätze.

Sehenswert ist dabei vor allem die Praça de Santa Isabel. Dieser Platz bildet den historischen Stadtkern von Sal Rei und hier sind alle wichtigen Einrichtungen angesiedelt. Auch die entzückende Kirche Igreja da Santa Isabel, die in hellem Gelb und Blau erstrahlt, befindet sich dort.

Daneben lohnt sich ein Abstecher zum Hafen. Die in Pastellfarben gestrichenen Häuser und die bunten Boote der Fischer bieten ein malerisches Bild.  

Was sich der Reisende noch anschauen sollte, ist der Mercado Municipal. Das ist ein Markt, der täglich stattfindet. Zum Angebot gehören frisches Obst und Gemüse von den Inseln, afrikanischer Schmuck und allerlei Souvenirs.

Neben bunten Deko-Artikeln bieten sich als Reiseandenken übrigens vor allem Salz und Kaffee an. Beides sind heimische Produkte mit einer hervorragenden Qualität.

Die beste Reisezeit

Auf den Kapverden herrscht das ganze Jahr über ein mildes und trockenes Klima. Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind sehr gering, die Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 40 und 60 Prozent und es fällt nur wenig Niederschlag.

Die Durchschnittstemperatur auf Boa Vista beträgt ganzjährig zwischen 23 und 30 Grad. Deshalb werden die Kapverden auch die Inseln des ewigen Sommers genannt. Trotzdem lässt sich die beste Reisezeit bestimmen – und zwar abhängig davon, was der Reisende in seinem Urlaub machen möchte.

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Ein Bade- und Strandurlaub auf Boa Vista

Möchte der Reisende einen Bandeurlaub genießen und viel Zeit an den herrlichen Stränden verbringen, sind die Monate April bis Mitte August sowie der November die optimale Reisezeit. So umgeht er sowohl die Regenzeit als auch die windigen Wintermonate, in denen es vor allem nachts kühler werden kann.

Die Hauptsaison auf den Kapverdischen Inseln geht von Anfang Juli bis Mitte August. In der Hauptsaison sind die Hotels meist recht früh ausgebucht.

Dadurch gibt es kaum Last-Minute-Angebote und wenn, dann sind sie ziemlich teuer. Hinzu kommt, dass es an den Stränden voll werden kann. Besser ist deshalb, wenn der Reisende seinen Urlaub vor oder nach der Hauptsaison plant.

Surfen und Wassersport

Von Oktober bis Mitte Juli herrscht auf Boa Vista die Zeit der Winde. Es regnet so gut wie gar nicht, doch dafür wehen teils stürmische Winde.

Die Bedingungen fürs Wellenreiten und andere Wassersportarten sind dann sehr gut. Die optimale Reisezeit für Surfer sind aber die Wintermonate von Ende November bis Anfang Februar. In dieser Zeit sorgt der trocken-heiße Harmattan-Wind für perfekte Bedingungen.

Ein Wanderurlaub auf Boa Vista

Nicht nur die grandiosen Sandstrände und das kristallblaue Wasser zeichnen die Kapverden aus. Vielmehr können die Inseln auch mit einzigartigen Landschaften, einer unberührten Natur und einer eindruckvollen Flora und Fauna punkten. Neben ausgiebigen Sonnenbädern und viel Wassersport gehören Wanderungen deshalb zu den beliebtesten Aktivitäten auf den Inseln.

Möchte der Reisende Boa Vista erkunden, sollte er seinen Urlaub in den Monaten Januar bis Mai oder November und Dezember planen. In dieser Zeit regnet es praktisch nicht.

Gleichzeitig ist es nicht so heiß, dass Unternehmungen keinen Spaß mehr machen. Allerdings kann es im Winter nachts etwas frischer werden. Daher sollte der Reisende neben Sommerkleidung auch einen Pulli oder eine dünne Jacke mitnehmen.

Ein Wort noch zur Regenzeit

Auf den Kapverden gibt es anstelle der klassischen vier Jahreszeiten nur zwei. Das sind zum einen die Zeit der Winde und zum anderen die Regenzeit. Die Zeit der Winde geht von Mitte Oktober bis Juli, die Regenzeit von August bis Mitte Oktober. Die Regenzeit ist gleichzeitig die wärmere Jahreszeit.

Allerdings ist die Regenzeit auf den Kapverden nicht mit dem zu vergleichen, was der Reisende als Regenzeit in tropischen Gefilden kennt. Denn es regnet, wenn überhaupt, dann nur kurz und nur wenig. Und nach einem kurzen Schauer strahlt schon bald wieder die Sonne.

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