Zum Tauchen nach Mallorca

Zum Tauchen nach Mallorca

Ein Ausflug in die Unterwasser ist spannend, beeindruckend und wird oft zu einem unvergesslichen Erlebnis. Kein Wunder, dass Tauchen zu den sehr beliebten Aktivitäten im Urlaub gehört. Und auch auf Mallorca kommen Taucher voll auf ihre Kosten.

In die Tiefen des Meeres abtauchen, behutsam die faszinierende Welt der Meeresbewohner erkunden und zusammen mit kleineren und größeren Fischen an Korallenriffen entlang, durch Höhlen oder durch Schiffwracks streifen: Ein Tauchgang gehört oft zu den echten Highlights eines Urlaubs.

Und praktisch überall auf der Welt gibt es herrliche Tauchspots. Einige davon sind weltberühmt, andere eher so etwas wie Geheimtipps.

Wenn es um Mallorca geht, ist das Tauchen wahrscheinlich nicht die erste Idee, die einem in den Sinn kommt. Party am Ballermann, Badeurlaub am Strand oder Wandertouren durch die herrlichen Landschaften sind da schon eher typische Assoziationen. Dabei ist auch das Tauchen auf der Baleareninsel sehr beliebt – und es lohnt sich.

 

Zum Tauchen nach Mallorca – ein paar allgemeine Infos vorab

Mit den weltbekannten Tauchspots auf den Malediven, im Roten Meer oder in der Karibik ist Mallorca nicht zu vergleichen.

Aber:

Mallorca punktet mit einer unberührten Unterwasserwelt, faszinierenden Höhlen und atemberaubenden Grotten. Viele Tauchspots auf Mallorca sind sogar Naturschutzgebiete, in denen den Taucher eine einzigartige Flora und Fauna unter Wasser erwartet. Es lohnt sich also durchaus, den Urlaub auf der Baleareninsel für den einen oder anderen Tauchgang zu nutzen.

 

Zum Tauchen nach Mallorca – der beste Zeitpunkt

Wann die optimale Zeit zum Tauchen auf Mallorca ist, hängt von den Vorlieben des Tauchers ab. Die beste Sichtweite ist zwischen April und Juni gegeben. Allerdings ist die Wassertemperatur zu dieser Zeit noch sehr niedrig. Taucht der Wassersportler lieber in warmem Wasser, sollte er seine Reise in die Monate September bis Oktober legen.

Nachteilig ist dann aber, dass ziemlich viele Quallen im Wasser herumschwimmen und die Sichtweite deutlich abnimmt. Ab November bis März wird das Wasser wieder schön klar. In der Nebensaison ist die Auswahl an Hotels und Tauchbasen jedoch begrenzt. Denn viele Einrichtungen schließen, weil sich das Geschäft in dieser Zeit für sie einfach nicht lohnt. Im April oder Mai öffnen die Tauchbasen dann wieder und im Juni beginnt die Hauptreisezeit für Mallorca.

Generell schwankt die Wassertemperatur im Jahresverlauf zwischen 14 und 28 Grad Celsius. Tauchgänge in der mallorquinischen Unterwasserwelt sind in Tiefen zwischen fünf und 35 Metern möglich.

 

Zum Tauchen nach Mallorca – die Tauchschulen und Tauchkurse

Auf Mallorca gibt es unzählige Tauchschulen, die vom sogenannten Schnuppertauchen bis hin zu Aus- und Weiterbildungen für Fortgeschrittene so ziemlich alles anbieten. Möchte der Urlauber seinen Aufenthalt auf der Baleareninsel nutzen, um sich erstmals auf Entdeckungstour in der Unterwasserwelt zu begeben, muss er allerdings wissen, dass ein Tauchkurs auf Mallorca meist nicht mit einem offiziellen Tauchschein endet.

Stattdessen lernt der Urlauber hier üblicherweise nur einfache Grundlagen. Beim Schnuppertauchen beispielsweise wird im Pool getaucht und bei diesem Kurs geht es darum, sich ans Tragen der Tauchausrüstung zu gewöhnen und das richtige Atmen unter Wasser zu lernen. Die nächste Stufe ist das sogenannte Fun Dive. In einer Art Crash-Kurs werden dem Taucher hier die wichtigsten Regeln vermittelt. Anschließend geht es zum Tauchen ins Mittelmeer, allerdings wird höchstens fünf Meter tief getaucht.

Die Tauchkurse werden sowohl für Kinder als auch für Erwachsene angeboten. Bringt der Taucher schon Taucherfahrung mit, kann er einen Tauchkurs für Fortgeschrittene belegen oder eine spezielle Aus- oder Weiterbildung absolvieren.

Generell arbeiten in den Tauchschulen auf Mallorca überwiegend professionelle Tauchlehrer. Ihre langjährige Erfahrung als Sporttaucher sorgt für eine meist sehr gute Qualität der Kurse. Die Tauchbasen der Tauchschulen liegen in aller Regel direkt am Meer, während Speedboote die Tauchschüler zu den schönsten Tauchspots bringen.

 

Zum Tauchen nach Mallorca – die Inseln Dragonera und Cabrera

Die Insel Dragonera, die Dracheninsel, verdankt ihren Namen ihrer ungewöhnlichen Form. Von der Seite erinnert die Insel nämlich an einen schlafenden Drachen. Um die Dracheninsel herum verteilen sich die vermutlich schönsten Tauchspots auf Mallorca.

Denn seit 1995 ist die Dracheninsel ein Naturpark und hält folglich für den Taucher eine nahezu unberührte und einzigartige Unterwasserwelt mit vielen geschützten Arten bereit. Meeresbewohner wie Muränen, Adlerrochen, Barakudas und Korallen sind hier heimisch. Mit etwas Glück begegnet der Taucher im Sommer sogar Delfinen. Und das Beste ist, dass die Dracheninsel gerade einmal 800 Meter von der Südwestspitze Mallorcas entfernt liegt.

Ein weiteres Highlight für Taucher und Naturfans ist die Insel Cabrera. Die Insel ist schon seit Anfang der 1990er-Jahre ein Nationalpark und ein Vogelschutzgebiet.

Auch hier erwartet den Taucher eine einmalige Unterwasserwelt. Allerdings dürfen nur 50 Besucher pro Tag die fast unbewohnte Insel, die rund 13 Kilometer vor der Südspitze Mallorcas liegt, besuchen. Und fürs Tauchen ist eine Sondergenehmigung erforderlich, die die großen Tauchschulen aber ebenso wie für andere Naturschutzgebiete haben.

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