Die 11 besten Surfspots weltweit, 2. Teil

Die 11 besten Surfspots weltweit, 2. Teil

Zugegeben: Es dauert ein bisschen, bis der Surfer sicher auf dem Brett steht, über das Wasser gleiten und über hohe Wellen reiten kann. Doch der Genuss, der sich einstellt, wenn das Adrenalin durch den Körper schießt, sorgt für unvergessliche Glücksmomente. Kein Wunder also, dass das Surfen zu den sehr beliebten Wassersportarten gehört.

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Die 11 besten Surfspots weltweit, 2. Teil

Aber wo gibt es ideale Bedingungen? Wo wartet die perfekte Welle? In einer kleinen Beitragsreihe nennen wir elf der besten Surfspots weltweit. Hier ist der 2. Teil!:

  1. Südafrika

An der Südküste von Südafrika, nicht weit von Port Elizabeth entfernt, kann der Surfer über die Wellen des Indischen Ozeans reiten und dabei vom Wasser aus den tollen Anblick auf das Hinterland der Garden Route genießen. Jeffreys Bay bietet tolle Surfspots und ist gleichzeitig ein beliebter Urlaubsort. Eine Unterkunft zu finden und den Tag abends in einer schönen Bar ausklingen zu lassen, sollte also kein Problem sein.

Passenderweise heißt der Strandabschnitt, bei dem bis zu 300 Meter lange Wellen auf den Strand zurollen, Supertubes. Die Wellen sind abwechslungsreich und gehören zu den besten in Südafrika.

Deshalb fand hier auch viele Jahre lang der Wettbewerb „Billabong Pro“ statt. Allerdings braucht der Surfer für die wirklich großen Wellen Übung. Weniger erfahrene Surfer kommen an Strandabschnitten mit kleineren Wellen auf ihre Kosten und für Anfänger stehen gleich mehrere Surfschulen bereit.

  1. Fuerteventura

Es müssen nicht immer die ganz großen, spektakulären Wellen sein. Wer es etwas sanfter mag und einfach nur genießen möchte, ist auf Fuerteventura richtig.

Der Strand von Sotavento liegt im Südosten der Insel und punktet ganzjährig mit einem konstanten Wind, der für schöne Wellen sorgt. Sollte das Meer einmal doch zu ruhig sein, kann der Surfer auf ein Brett mit Segel zurückgreifen.

Ein Pluspunkt an diesem Strand ist, dass er von Rettungsschwimmern überwacht ist. So ist die Sicherheit gewährleistet. Bevor sich der Surfer in die Fluten stürzt, sollte er aber unbedingt einen Blick auf den Gezeiten-Kalender werfen. Denn der Surfspot befindet sich in einer Lagune, die bei Ebbe zu wenig Wasser fürs Surfen haben könnte.

  1. Portugal

Spätestens seit 2011 ist Nazaré in Portugal ein Surfspot mit Kultstatus. Weil es immer schwieriger wird, von der Fischerei zu leben, suchte das Fischerdorf nach einer Möglichkeit, um im Tourismus besser Fuß zu fassen. Als Besonderheit, die das Dorf von ähnlichen Orten unterscheidet, stellten sich die Monsterwellen heraus, die im Winter an die Küste rollen.

Also lud das Dorf verschiedene Surfer ein, um den Surfspot zu testen. Unter ihnen war auch die Surflegende Garret McNamara. Er folgte der Einladung und surfte am Praia do Norte auf einer 23,77 Meter hohen Welle.

Dem Surfer brachte der Ritt auf der weltweit höchsten Welle einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde und Nazaré viel Bekanntheit ein. Später soll es zwar weitere Rekorde auf noch höheren Wellen gegeben haben. Allerdings sind diese nicht dokumentiert.

Die enorm hohen Wellen verdankt das Fischerdorf dem Nazaré Canyon. Er verläuft auf einer Länge von 230 Kilometern und bis zu 5.000 Meter tief durch den Atlantik. Weil er wie ein Trichter wirkt, wird das Wasser an seinem Ende zusammengedrückt und türmt sich zu hohen Wellen auf.

Als Surfspot ist Nazaré geübten Profis vorbehalten. Hat der Surfer nicht ganz so viel Erfahrung, kann er nach Peniche weiterfahren. Dort warten 15 verschiedene Surfspots, die unterschiedlich hohe Anforderungen stellen.

  1. Spanien

In der Bretagne stößt der Golfstrom aufs Festland und sorgt dadurch für Wasserverwirbelungen, die bis nach Cabo Ortegal im Nordosten Spaniens reichen. Während Seefahrer deshalb den Golf von Biskaya fürchten, sind Surfer begeistert. Denn die Wasserwirbel lassen tolle, wilde Wellen an der baskischen Küste entstehen.

Über eine Strecke von rund 150 Kilometern, die an der Punta Galeo in Bilbao beginnt und in San Sebastián an der französischen Grenze endet, reihen sich unzählige Surfspots aneinander.

Ist ein Spot zu voll, kann der Surfer also einfach ein Stück weiterfahren. Der Seegang bringt ganzjährig gute Wellen zum Surfen hervor, die höchsten Exemplare gibt es aber zwischen Oktober und Februar.

An einigen Surfspots braucht der Surfer einen Jetski, der ihn aufs Meer hinausbringt. Andere Spots hingegen sind durch ihre eher kleinen Wellen optimal für Anfänger geeignet. Dank der großen Auswahl und Vielfalt sollte also jeder Surfer etwas nach seinem Geschmack finden.

  1. Frankreich

Früher war Hossegor ein kleines verschlafenes Nest, heute ist es so etwas wie die inoffizielle Surf-Hauptstadt Europas.

Im Winter sind die Wellen zwar am höchsten, aber die Bedingungen fürs Wellenreiten sind hier das ganze Jahr über optimal. Dabei wird das Jahr in drei Saisons unterteilt.

Von Mai bis August kommen Surf-Anfänger auf ihre Kosten, während die Monate September und Oktober für Fortgeschrittene ideal sind. Profis können ab November bis April ihr Können unter Beweis stellen.

Hossegor punktet aber nicht nur als grandioser Surfspot, sondern auch durch das einzigartige Flair. Im ganzen Ort ist das Surfen spürbar und gehört es zum Beispiel dazu, den Tag auf einer coolen Strandparty ausklingen zu lassen.

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Hier schreiben Gerry Maissen, 37 Jahre alt, Tauchlehrer und Wassersportler, Nadine Schumann, geboren 1989, Kanu und Kayak Sportlerin, die viel auf Reisen ist, sowie Herbert Motzki 54 Jahre, Geschäftsführer einer Bootbau- und Handelsfirma und Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Webseite. Wir möchten Wissenswertes zum Wassersport, schönen Reisezielen und Tauchgebieten, sowie Technisches und Anforderungen für jegliche Schifffahrt vermitteln.

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