Die 11 besten Surfspots weltweit, 1. Teil

Die 11 besten Surfspots weltweit, 1. Teil

Der Ursprung des Surfsports liegt in Polynesien. Es wird vermutet, dass die Bewohner von Tahiti vor rund 1.000 Jahren damit begannen, auf den Wellen zu reiten. Den großen Durchbruch feierte das Surfen aber auf Hawaii. Adlige und Wohlhabende fanden großen Gefallen am Windsurfen und sicherten sich gleichzeitig die besten Buchten der Inselgruppe.

Die 11 besten Surfspots weltweit, 1. Teil

In den 1920er-Jahren war es dann schließlich der Duke Paoa Kahanamoku, der der Wassersportart zu weltweiter Berühmtheit verhalf. Der Duke war ein hervorragender Schwimmer und hatte bei allen Wettbewerben immer sein Board dabei, stets auf der Suche nach der perfekten Welle.

Bis heute wird der Duke auf Hawaii wie ein Gott verehrt und jedes Kind träumt davon, irgendwann einmal so gut surfen zu können wie er. In der Tat ist es ein unbeschreibliches Gefühl, wenn das Adrenalin beim Ritt ganz oben auf einer Welle durch den ganzen Körper schießt. Doch bis es soweit ist, braucht es Geduld und Übung.

Damit stellt sich die Frage, wo es die idealen Bedingungen gibt, um das Surfen zu lernen und sowohl als Anfänger als auch als Profi über das Wasser zu gleiten.

In einer Beitragsreihe stellen wir die elf besten Surfspots weltweit vor!:

  1. Hawaii

Alljährlich im Winter kommen die besten Surfer der Welt im Inselparadies zusammen. Denn der Passat, der dann aus Norden weht, lässt an den Nordküsten der Inseln bis zu 25 Meter hohe Wellen entstehen.

Ein besonderer Höhepunkt ist der Triple Crown of Surfing Wettbewerb. Er wird zwischen Mitte November und Anfang Dezember an Oahus North Shore ausgetragen. An der Banzai Pipeline bilden sich zu dieser Zeit regelmäßig riesige Tubes, die Durchmesser von bis zu sechs Metern haben.

Auf der Nachbarinsel Maui wird der Ho’okipa Beach zum angesagten Treffpunkt. Der Name des Strandes bedeutet übersetzt zwar Gastfreundlichkeit. Aber ein nah am Ufer gelegenes Riff und stärkste Strömungen machen den Spot durchaus gefährlich. Der Passat weht parallel zum Ufer und lässt gewaltige Tubes entstehen, die beim Hindurchgleiten für echte Adrenalinkicks sorgen.

Im Sommer ist das Bild ein gänzlich anderes. Die Wellen an den Stränden sind sanft und harmlos. Dann ist die Zeit gekommen, in sich der Anfänger und weniger geübte Surfer austoben können.

  1. Kalifornien

An der Westküste der USA gibt es jede Menge tolle Surfspots. Nicht umsonst haben die Beach Boys dem Sport mit „Surfin’ USA“ eine regelrechte Hymne gewidmet. Doch mit Mavericks liegt der wohl spektakulärste Surfspot an der Half Moon Bay, ungefähr eine halbe Fahrstunde südlich von San Francisco.

Mavericks ist zweifelsohne einer der besten, zugleich aber auch der gefährlichsten Surfspots weltweit. Wellenhöhen zwischen acht und 25 Metern sind im Winter hier fast schon normal.

Weiter im Süden, nicht weit von Santa Barbara entfernt, gibt es den Surfspot Hollister Ranch. Die Wellen sind zwar niedriger, rollen dafür aber in perfekten Linien an den Strand. Das eröffnet Surfern die Möglichkeit, auch einmal den einen oder anderen Sprung zu vollführen.

Der Strand gehört zu einem sehr exklusiven Villenviertel. Das macht es zwar etwas schwerer, den Spot zu erreichen, sorgt aber gleichzeitig dafür, dass der Strand nie überfüllt ist.

Ansonsten finden sich in Kalifornien zahlreiche Spots mit eher sanften Wellen. Für Anfänger und zum Üben ist zum Beispiel San Diego eine gute Wahl. Hier warten knapp 80 Kilometer Strand.

  1. Mexiko

Im Bundesstaat Oaxaca, ganz im Süden von Mexiko, gibt es ein kleines Fischerdorf namens Puerto Escondido. Mit dem Beach Break Playa Zicatela findet sich hier ein Surfspot, der für seine Mexican Pipeline berühmt ist.

Als eine der schnellsten und größten Wellen der Welt bleibt sie erfahrenen Surfern mit dem entsprechenden Können und dem notwendigen Respekt vorbehalten. Die gewaltigsten Wellen donnern zwischen März und Oktober ans Ufer.

In den vergangenen Jahren hat sich der kleine Ort zu einem echten Surfer-Mekka entwickelt. Deshalb gibt es inzwischen auch zahlreiche Surfschulen. Und Anfänger können erste Surf-Erfahrungen am Playa Carrizalillo oder am etwas anspruchsvolleren Point Break La Punta sammeln.

La Punta ist auch eine gute Adresse für eine Unterkunft. Denn hier zeigt sich Mexiko noch von seiner ursprünglichen Seite und der schöne Strand lädt zum Relaxen ein. Abends bietet sich dann viel Gelegenheit, um sich in einer der Bars mit anderen Surfern auszutauschen.

  1. Namibia

Die Donkey Bay in der Nähe von Walfishbay stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass auch der Atlantik spektakulär sein kann. Durch starke Strömungen ist hier eine Sandbank entstanden, an der sich mitunter bis zu zwei Kilometer lange Wellen aufbauen. Die Chancen, so eine Riesenwelle zu erwischen, stehen zwischen Mai und August am besten.

Ohne ein geländegängiges Fahrzeug wird es zwar schwer, den Spot zu erreichen. Doch ist der Surfer erst einmal da, muss er sich den Strand oft nur mit Flamingos, Robben und einer Hand voll weiterer Surfer teilen.

Und selbst wenn sich keine Monsterwelle auftürmt, sorgen auch die kleineren Wellen noch für genug Nervenkitzel. Weil die Strömung aber wirklich stark ist, sollte der Surfer geübt sein.

Mehr Tipps, Anleitungen und Ratgeber:

Thema: Die 11 besten Surfspots weltweit, 1. Teil

Redakteure
Twitter
Letzte Artikel von Redakteure (Alle anzeigen)

Veröffentlicht von

Redakteure

Hier schreiben Gerry Maissen, 37 Jahre alt, Tauchlehrer und Wassersportler, Nadine Schumann, geboren 1989, Kanu und Kayak Sportlerin, die viel auf Reisen ist, sowie Herbert Motzki 54 Jahre, Geschäftsführer einer Bootbau- und Handelsfirma und Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Webseite. Wir möchten Wissenswertes zum Wassersport, schönen Reisezielen und Tauchgebieten, sowie Technisches und Anforderungen für jegliche Schifffahrt vermitteln.

Kommentar verfassen

blank