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Übersicht von Sportboot-Klassen 

Zunächst fasst der Begriff Sportboot-Klasse alle die Boote zusammen, die in gleicher Bauart hergestellt wurden. Kriterien hierfür sind beispielsweise Form des Rumpfes, Maße, Segelfläche oder verwendete Materialien.

Die Einteilung in eine Bootsklasse ist insbesondere deshalb von Bedeutung, da nur so das jeweilige Boot an einem sportlichen Wettbewerb teilnehmen darf.

 

Die Zugehörigkeit zu einer Bootklasse wird durch Richtlinien bestimmt, die von internationalen oder nationalen sowie von unabhängigen Klassenvereinigungen vorgegeben werden. Ob die Richtlinien erfüllt sind, wird überprüft, indem das Boot vermessen wird, die Dokumentation erfolgt anhand eines sogenannten Messbriefes. Innerhalb der Bootsklassen wird zwischen dem Klassenstatus und dem Vermessungsmodus unterschieden.

Hier eine Übersicht über die einzelnen Sportboot-Klassen: 

 

        Internationale Klassen.

Hierzu gehören Klassen, die in mindestens sechs Ländern auf drei Kontinenten anerkannt und verbreitet sind. Die Verwaltung dieser Klassen erfolgt durch internationale Verbände oder in Selbstverwaltung.

  

        Nationale Klassen.

Diese werden durch nationale Verbände oder zuständige Fachausschüsse ausgesprochen.

 

        Anerkannte ausländische Klassen.

Voraussetzung für die Anerkennung einer solchen Klasse auf nationaler Ebene ist, dass die Klasse in einem anderen Land bereits anerkannt ist.

 

        Ein-Typ-Klassen.

Hierbei handelt es sich um die Vorstufe zu einer nationalen oder anerkannten ausländischen Klassen.

 

        Einheitsklasse.

In die Einheitsklasse werden alle die Boote eingestuft, die nach Zeichnungen des jeweiligen Konstrukteurs gebaut sind.

Dabei gelten insbesondere für die Teile, die Einfluss auf die Geschwindigkeit des Bootes nehmen, strenge Richtlinien, wobei geringfügige Baufehler toleriert werden. Allgemein gilt für diese Klasse der Grundsatz, dass alles das, was nicht ausdrücklich erlaubt ist, verboten ist.

 

        Konstruktionsklassen.

Innerhalb einer Konstruktionsklasse finden sich Boote verschiedener Konstrukteure, wobei meist nur die maximale Segelfläche, die Hauptabmessungen des Rumpfes sowie das Mindestgewicht vorgegeben sind.

Insofern hat der Konstrukteur etwas mehr Spielraum im Hinblick auf beispielsweise die Form des Rumpfes und allgemein gilt, dass alles das erlaubt ist, was nicht ausdrücklich verboten wurde.

 

        Ausgleichsklassen.

Hierin werden Boote verschiedenster Bauarten eingestuft. Wesentliches Kriterium sind Rennwerte, die sich aus Ausgleichsformeln ergeben, die die Eigenarten und Bauteile der Boote berücksichtigen, die Einfluss auf die Geschwindigkeit nehmen.

PDF: Sportbootsführerscheine - Klassen, Erwerb und Vorraussetzungen


Thema: Übersicht der Sportboot-Klassen

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