Tauchen im Indischen Ozean

Die schönsten Tauchspots im Indischen Ozean 

Mit einer Fläche von knapp 75 Millionen Quadratkilometern ist der Indische Ozean das drittgrößte Gewässer der Erde. Er liegt zwischen Afrika und Australien und grenzt im Süden an den Antarktischen Ozean. Für Taucher verspricht der Indische Ozean eine Unterwasserwelt, die keine Wünsche offen lässt.

So bietet er nicht nur atemberaubende Unterwasserlandschaften und faszinierende Korallenformationen, sondern auch unterschiedlichste Fische, unzählige Meeresbewohner und eine Farbenpracht, die in dieser Form und Vielfalt einmalig ist. 

Hinzu kommen die überaus angenehmen Wassertemperaturen und auch abenteuerlustige Taucher kommen durch die am Meeresgrund liegenden Schiffswracks voll auf ihre Kosten. 

Die folgende Liste stellt nun einige der schönsten Tauchspots im Indischen Ozean vor:

Thailand bietet gleich mehrere überaus interessante Tauchspots.

Einer davon ist die Insel Phuket, die zu den schönsten Inseln Thailands gehört. Vor der Küste Phukets wartet eine atemberaubende Unterwasserwelt, wobei die Ausflüge meist zum Shark Point führen.

In diesem Tauchgebiet trifft der Taucher auf farbenprächtige Fächerkorallen und Leopardenhaie, mit etwas Glück begegnet er außerdem Rotfeuerfischen und Muränen. Nicht weit vom Shark Point entfernt liegt das Wrack der King Cruiser. Das Fährschiff ist 1997 gesunken und liegt in etwa 30 Metern Tiefe. Im Südosten befinden sich die beiden Lanta-Inseln und die Inselgruppe Koh Ha liegt etwa eine Stunde entfernt. Hier erwartet den Taucher rund 30 Meter unter der Wasseroberfläche eine Höhle, die wie eine Kathedrale anmutet.

Umgeben von smaragdgrünem Wasser und Rotfeuerfischen kann der Taucher Tropfsteine erkunden und mit etwas Glück auch Steinfische entdecken. Sehenswert sind außerdem die als lila Felsen bekannten Tauchspots Hin Muang und Hin Daeng. Ihren Beinamen haben die Tauchspots aufgrund der lilafarbenen Weichkorallen, die die tiefste Steilwand Thailands bewachsen. Zu den ebenfalls absolut sehenswerten Tauchspots gehören die Similan Inseln, die von Phuket oder dem Fischerdorf Thap Lamu aus angesteuert werden können.

Die größte Insel des Gebietes ist Koh Similan, die dank des Elephant Rock schon von weitem zu sehen ist. Zu den Besonderheiten dieses Tauchgebietes gehören die zahlreichen Felsen, die eine atemberaubende Flora offenbaren und mit dunkleren Höhlen Lebensraum einiger Haiarten sind. Seit 2002 kann hier zudem das in 16 bis 30 Metern Tiefe liegende Schiffswrack der Atlantis betaucht werden.

Die Inseln mit ihrer einmaligen Flora und Fauna, der hervorragenden Wasserqualität und den sehr guten Sichtverhältnissen liegen mitten in einem Nationalpark. Daher sind Tauchgänge auch nur von Dezember bis Mai möglich.  Ein Geheimtipp in Thailand sind die Surin Inseln. Besonderes Highlight ist der Richelieu Rock, denn hier kann der Taucher vor allem zwischen Januar und April auf den gigantischen Walhai treffen.

Neben wertvollsten Hartkorallenlandschaften und anderen Korallen in prächtigen Farben warten hier außerdem Adlerrochen und riesige Mantas auf einen Besuch.

Die Malediven versprechen nicht nur einen Traumurlaub, sondern sind natürlich auch als Tauchrevier überaus beliebt. Von der Hauptstadt Male aus bringen Boote die Taucher zu den schönsten Spots im Nord-Male-Atoll.

So gibt es hier beispielsweise den Manta Point, an dem unzählige Mantas beobachtet werden können, oder das Rainbow Reef mit seinen riesigen roten Weichkorallen. Daneben kann das Wrack des 100 Meter langen Frachters Maledive Victory erkundet werden, das seit 1981 in 30 Metern Tiefe liegt. Ebenfalls sehenswert sind das Nord-Ari-Atoll und das Süd-Ari-Atoll, die seit 1995 unter Naturschutz stehen.

Neben Teufelsrochen und Mantas warten hier das Wrack des Fischerbootes Fesdu, das heute mit Korallenstämmen bewachsen ist, und der 134 Meter lange Öltanker British Loyality auf entdeckungsfreudige Taucher.   

Pemba wurde 1967 durch den Meeresforscher Jacques Cousteau bekannt, ist bis heute vom Massentourismus aber verschont geblieben. Die zweitgrößte Insel des ostafrikanischen Sansibar-Archipels bietet eine beeindruckende Unterwasserwelt.

So ist der Pemba-Kanal Lebensraum für viele große Fische und Barrakudas, Walhaie oder Mantas sind keine Seltenheit. Aber auch ohne Fische würde sich der Tauchgang schon lohnen, denn die bunten Korallen bilden einen atemberaubenden Kontrast zu dem türkisfarbnen Wasser.  

Myanmar hat sich bis heute viel von seiner Ursprünglichkeit bewahrt, das im Westen gelegene Mergui-Archipel kann erst seit 1997 betaucht werden.

An den Burma Banks erlebt der Taucher faszinierende Korallengärten, während er von Riff- und Ammenhaien umkreist wird. Nordöstlich hiervon ragen die Felsen des Black Rock aus dem Wasser, die unter Wasser genauso steil rund 30 Meter in die Tiefe führen.

Auch hier kann der Taucher großen Rochen und verschiedenen Haiarten begegnen.   

Der Jemen ist zwar als Tauchgebiet bislang nur wenig erschlossen, dafür aber auch vom Massentourismus verschont geblieben.

Besonders Highlight ist die Hafenstadt Mukallah, die auch als die Hauptstadt der Muränen bezeichnet wird.

Dies liegt an dem beeindruckenden Artenreichtum der Muränen, auch wenn Plankton die Sichtverhältnisse oft recht einschränkt. Ebenfalls sehenswert ist das in der Nähe liegende Wrack des Frachters Maledive Image, das mit einer faszinierenden Flora und Fauna aufwartet.

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