Die größten Seefahrer aller Zeiten

Die größten Seefahrer aller Zeiten 

Eine Liste mit den größten Seefahrern aller Zeiten kann nie ganz vollständig sein. Die meisten Menschen denken bei Seefahrern vor allem an Entdecker und Krieger, die bis heute ihre Spuren hinterlassen haben.

Tatsächlich gab es aber schon weit vor Christi Geburt Menschen beispielsweise in der Südsee, die sich mit einfachen Booten zu Erkundungs- und Entdeckungsfahrten aufmachten.

Die Namen dieser Seefahrer sind jedoch in den meisten Fällen nicht mehr bekannt. Hinzu kommt, dass einige große Herrscher Beinamen trugen, die vermuten lassen, dass es sich um Seefahrer und Entdecker handelt.

Ein Beispiel hierfür ist der portugiesische König Heinrich, der Heinrich der Seefahrer genannt wurde, obwohl er nie selbst zur See gefahren ist, sondern sich lediglich für die Erforschung der Weltmeere eingesetzt hat.

Hier nun aber dennoch eine Liste mit namhaften Persönlichkeiten, die in einer Liste mit den größten Seefahrern aller Zeiten auf keinen Fall fehlen dürfen:

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Zhèng Hé war ein chinesischer Admiral, der einer muslimischen Familie entstammte. Aus diesem Grund wurde er auch als Haddschi Mahmud Schams bekannt. Im Alter von elf Jahren kam Zhèng Hé in die Gefangenschaft von Ming-Truppen.

Da er sich als sehr guter Diener erwies, wurde er in der Kriegskunst unterrichtet und später von Kaiser Yongle zum Admiral ernannt. Er erhielt den Auftrag, insgesamt sieben Seereisen in den pazifischen und den indischen Ozean zu unternehmen, um einerseits Piraten zu bekämpfen und andererseits die Meere bis nach Ostafrika zu erforschen.

Einige Forscher gehen davon aus, dass Zhèng Hé das Vorbild für den sagenhaften Sindbad der Seefahrer gewesen ist.

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Bartolomeu Diaz war ein portugiesischer Seefahrer, der im Sommer 1487 entlang der Westküste Afrikas segelte. Durch einen Sturm geriet er zunächst in den Süden und nachdem er einige Zeit in östliche Richtung gesegelt war, nahm er Kurs in Richtung Norden.

Dabei entdeckte er das Kap der Guten Hoffnung, das er eigentlich als das stürmische Kap benannte.

Sein Herrscher legte jedoch die Bezeichnung Kap der Guten Hoffnung fest, weil er sich erhoffte, das Kap umsegeln und dadurch den Seeweg nach Indien finden zu können.

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Christoph Kolumbus eignete sich schon früh nautisches Wissen und eine breitgefächerte Allgemeinbildung an.

Über seine frühen Jahre ist insgesamt wenig bekannt. Für seine entscheidende Seereise, die zur Entdeckung der sogenannten Neuen Welt führte, wandte sich Kolumbus zunächst an den portugiesischen König, der sein Vorhaben jedoch ablehnte.

Daraufhin gelang es ihm, das spanische Königspaar für sein Vorhaben zu gewinnen, wobei es auch hier mehrere Jahre dauerte, bis ihm seine Erkundungsreise mit drei Schiffen genehmigt wurde.

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Vasco da Gama gilt als der europäische Seefahrer, der den Seeweg nach Indien entdeckte.

Er segelte zunächst zum Kap der Guten Hoffnung, wobei er für diesen Weg über gute Informationen durch Bartolomeu Diaz verfügte.

Von dort aus gelangte er nach einer Seereise voller Schwierigkeiten und Widrigkeiten bis nach Indien.

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Sir Francis Drake kam aus armen Verhältnissen und fuhr vermutlich deshalb schon früh zur See. 1577 erhielt er eine eigene Flotte und gleichzeitig den Auftrag, über die Magellanstraße an die Pazifikküste Amerikas zu segeln, um dort dem spanischen Handel zu schaden.

Die Reise selbst gelang in nur wenigen Tagen, allerdings kamen dann Stürme auf, die ihn zum Kap Hoorn brachten. Drake betrat das Kap als erster Europäer, doch statt geografischer Erkundungen plünderte er lediglich dort liegende spanische Schiffe.

Drake war der erste Seefahrer, dem es gelang, die Welt zu umrunden.

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Roald Amundsen erkundete zusammen mit sieben Gefährten die Gewässer rund um Spitzbergen und Ostgrönland.

Er erreichte 1911 als erster Mensch den Südpol und 1926 per Luftschiff den Nordpol.

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